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Werkstatt und Scheune abgefackelt

Großbrand in Ebereschenhof Werkstatt und Scheune abgefackelt

Wieder ein Großbrand für die Feuerwehr Nauen! In Ebereschenhof sind eine Werkstatt und die benachbarte Scheune abgebrannt. Die Rauchschwaden waren schon aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen. Besonders gefährlich: Fast mittendrin im Geschehen waren Tanks mit rund 2000 Liter Diesel.

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Die Feuerwehr Nauen hat einen Großbrand in Ebereschenhof unter Kontrolle gebracht. Der Einsatz war gefährlich, denn in der Nähe wurden 2000 Liter Diesel gelagert.

Quelle: Julian Stähle

Zu einem Großbrand wurde die Nauener Feuerwehr am Freitagabend gegen 19 Uhr nach Ebereschenhof gerufen. In der Siedlung, die zum Nauener Ortsteil Börnicke gehört, standen am Gutshof der Flachbau einer Werkstatt und eine benachbarte Scheune in Flammen. Schon aus mehreren Kilometern Entfernung war am Himmel eine riesige schwarze Rauchwolke zu sehen. Als die Feuerwehr mit 49 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen eintraf, brannten beide Gebäude lichterloh.

Die Feuerwehr in Nauen steht derzeit unter Strom. Nach dem Brandanschlag auf eine geplante Asylunterkunft stand am Freitagabend eine Werkstatt und die anliegende Scheune in Ebereschenhof in Flammen. Die Feuerwehrleute hatten alle Hände voll zu tun, denn die Flammen drohten auf Dieseltanks überzugehen.

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Die ausgebaute Scheune ist durch die Flammen zerstört worden, auch ein kleiner Trecker, der in einem der Gebäude stand, wurde in Mitleidenschaft gezogen.  Allerdings gelang es den Feuerwehrleuten, Tanks mit rund 2000 Liter Diesel zu sichern. Wie die Feuerwehr weiter mitteilte, war in unmittelbarer Nähe kein Löschwasseranschluss vorhanden. Somit mussten Schläuche über eine Strecke von 300 bis 400 Meter gelegt werden.   

Die Wasserversorgung war schwierig. Schläuche mussten teilweise 400 Meter verlegt werden.

Quelle: Julian Stähle

Feuer nach zwei Stunden unter Kontrolle

Gegen 21 Uhr war der Brand dann unter Kontrolle. Allerdings rechnete die Feuerwehr zu dem Zeitpunkt damit, dass der Löscheinsatz noch mindestens anderthalb Stunden dauert. Personen und Tiere seien nicht in Gefahr gewesen. Zudem gab es in der Nähe keine Wohngebäude, auf die die Flammen hätten übergreifen können. Die Brandursache ist noch unklar, jedoch soll das Feuer nach ersten Erkenntnissen wohl im Bereich der Werkstatt ausgebrochen sein.

Das Feuer in Ebereschenhof ist der zweite große Brand, den die Nauener Feuerwehr innerhalb weniger Tage löschen musste. Erst in der Nacht zum Dienstag  wurde eine Turnhalle in der Straße Zu den Luchbergen durch Flammen zerstört. Dort sollte ab Mitte September eine Notunterkunft für Asylbewerber entstehen. Wie mittlerweile feststeht, war es Brandstiftung.Von Andreas Kaatz

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