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Westhavelland: Bündnis für Familie zieht um

Seit Mittwoch neuen Räumen Westhavelland: Bündnis für Familie zieht um

In neue Räume umgezogen ist am Mittwoch das Bündnis für Familie Westhavelland. Es hat seinen Sitz jetzt in der Berliner Straße 83 in Rathenow (Havelland). Das ist nicht weit entfernt vom bisherigen Büro. Die Neuorientierung wurde nötig, weil im vergangenen Dezember plötzlich die Kündigung für das alte Objekt herein flatterte.

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Das Bündnis für Familie Westhavelland ist am Mittwoch umgezogen, rechts Koordinatorin Christine Schneider.

Quelle: Bernd Geske

Rathenow. Das Bündnis für Familie Westhavelland ist umgezogen. Die Netzwerker, die die Arbeit vieler Vereine zum Thema Familie zusammenführen und koordinieren, haben ihren Sitz seit Mittwoch in der Berliner Straße 83 von Rathenow. Der Umzug hat zwar viel Arbeit gemacht, der Weg für den Transport war indes nicht weit. Seit seiner Gründung im Jahr 2009 hatte das Bündnis seine Räume schräg gegenüber, Berliner Straße 1 an der Ecke zur Schleusenstraße. „Perfekt“, sagt Bündnis-Koordinatorin Christine Schneider über die neuen Räume, „die Lage hier ist sehr gut, wir sind zufrieden.“

Weil die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft Rathenow (KWR) einen zahlenden Mieter für die vormaligen Räumlichkeiten gefunden hatte, bekam das Bündnis dafür im Dezember eine Kündigung. Es prüfte zunächst zwei Alternativen, die nicht so günstig waren. Durch einen „glücklichen Umstand“, wie Christine Schenider sagt, passt die nunmehr dritte Variante wunderbar. Die vorherigen Gewerberäume dort wurden kurzfristig frei.

Im Dezember kam die Kündigung

Die KWR vergab sie wie vorher auch mietfrei an das Bündnis. Zu bezahlen sind nur die Betriebskosten. Die Fläche ist ähnlich groß wie vorher. Die bei allen Partnern bekannte Telefonnummer 51 91 811 wird mitgenommen. Sollte diese Nummer wegen der Umschaltung an den nächsten Tagen vielleicht einmal nicht erreichbar sein, ist das Bündnis unter 49 63 863 zu bekommen.

Bekannt geworden ist das Bündnis für Familie Westhavelland vor allem durch sein Biberburgen-Projekt. Das sind Geschäfte und Einrichtungen, die mit einem allseits bekannten Logo mit den Optikpark-Bibern drauf aufmerksam machen, dass Kinder in Not dort jederzeit bei allen anfallenden Fragen Hilfe bekommen. Die Zahl der Biberburgen ist auf aktuell 172 gewachsen, es gibt sie überall im Westhavelland.

Derzeit bereiten die Netzwerker das diesjährige Biberburgfest vor, es findet am 8. April in der Alten Mühle am Optikpark statt. In Vorbereitung ist auch das Familienfest, mit dem das Bündnis alljährlich seine Gründung begeht. Es ist geplant für den 21. Mai auf dem Platz vor der Grundschule am Weinberg.

Integrationsprojekt wird neu gestartet

Nun, da der Umzug vollzogen ist, will das Bündnis auch sein Integrationsprojekt für Kinder von Asylbewerbern wieder neu starten. An jedem Dienstag, Mittwoch und Donnerstag können diese von 12 bis 16 Uhr in einer betreuten Runde Hausaufgaben machen und Deutsch lernen. Wer auf ehrenamtlicher Grundlage dabei helfen will, ist beim Bündnis jederzeit gern gesehen. Das Angebot zielt gegenwärtig auf die Duncker-Oberschule und die Grundschule am Weinberg. Die Grundschule Geschwister Scholl kümmert sich in Kooperation mit der Bürgelschule um ihre Flüchtlingskinder.

Nicht zuletzt finden wie bisher die Empfänger von Arbeitslosengeld II beim Bündnis einen Ansprechpartner, der „Hilfe zur Selbsthilfe“ anbietet. Neu organisiert wird jetzt noch ein Nähkurs für Anfänger. Er soll einmal die Woche stattfinden und im April beginnen.

Von Bernd Geske

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