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Havelland WhatsApp – zwischen Sucht und Last
Lokales Havelland WhatsApp – zwischen Sucht und Last
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19:45 11.08.2014
Das Kurznachrichtenprogramm WhatsApp ist bei Jugendlichen im Havelland beliebt, trotz Bedenken von Datenschützern. Quelle: Vivien Boche
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Havelland

WhatsApp ist eine internetbasierte Plattform, auf der Nutzer Nachrichten, Bilder, Videos und Sprachnachrichten austauschen. Wahrscheinlich weiß ohnehin jeder zwischen 12 und 55, wovon die Rede ist. Das Programm ist beliebter denn je, trotz Bedenken von Datenschützern. Sie kritisieren das Programm immer wieder, weil es sich weitgehende Rechte an den verschickten Inhalten sichert. Jeder nutzt das Kurznachrichten-Programm anders. Willi wagt eine – nicht ganz ernst gemeinte – Klassifikation.
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Der „Suchti“: Er ist ständig am Handy, hat viele Freunde (zum Beispiel auch bei Facebook oder Instagram). Der Drang, sich selbst zu präsentieren und bestmöglich darzustellen ist ihm wichtiger als alles andere. Durch die vielen Kontakte im Telefonbuch bieten sich auch viele Gruppen bei WhatsApp an. Das macht die Sache einfacher und übersichtlicher. Man kann hier mehreren Leuten gleichzeitig eine Mitteilung senden und es können richtige Debatten entstehen, bei der Wahl der Uhrzeit und des Ortes eines gemeinsamen Treffens. Die „Suchtis“ besitzen meistens eines der aktuellsten Modelle eines Smartphones. Dieses ist dann selbstverständlich auch teuer und von Funktion und Design her überragend. Das Durchschnittsalter dieser Smartphone-Nutzer liegt in etwa bei 14 bis 18 Jahren. Der „Suchti“ hat alles an Gruppen im Repertoire, unter anderem die Mädels-Gruppe, die Klassen-Gruppe, die Wolfsrudel-Gruppe, die Filmabend-Gruppe, die Family-Gruppe, die Umzug-Gruppe, die Konzert-Gruppe, die Disko-Gruppe und noch viele mehr.

Achtung! Das Unfallrisiko dieser Gruppe ist am Höchsten von allen Smartphone-Nutzern, da weniger auf die Umgebung geachtet wird als auf das Handy. Es geschieht deshalb nicht selten, dass auch mal ein Baum oder eine Laterne auf dem Weg „mitgenommen“ wird.
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Der „Ich habe zwar ein Handy, aber nutze es kaum“-Typ: Er hat in der Regel eine etwas ältere Smartphone-Generation. Meistens die von vor einem oder zwei Jahren. Er hat wenig Kontakte und WhatsApp-Gruppen. Eben nur die Nötigsten, und das reicht ihm auch völlig aus. Er gehört zu der Sorte Mensch, die man um elf Uhr vormittags fragt: „Hey, was machst du heute? Lust mit ins Kino zu kommen?“ (also noch rechtzeitig, bevor der Film um 20 Uhr beginnt). Die Antwort bekommt man aber oftmals erst Stunden später. In dieser Zeit hat man aber bereits 15 andere Freunde gefragt, die schneller geantwortet haben und mit denen man sich bis zu diesem Zeitpunkt bereits verabredet hat. Dann ist man sauer, frustriert und fragt seinen Kumpel: „Wozu hast du überhaupt ein Handy, wenn du es eh kaum benutzt?“ Das Durchschnittsalter dieser Smartphone-Nutzer liegt in etwa bei 20 bis 30 Jahren. Der „Ich habe zwar ein Handy, aber nutze es kaum“-Typ hat in seinem Repertoire nur ein bis drei Gruppen wie: die Klassen- oder Arbeitskollegen-Gruppe und die Disko- oder Männerabend-Gruppe.

Achtung! Diese Art von Whats-App Gruppen-Nutzern gehört auch oftmals zu der Kategorie Mensch, die mal eine Bahn verpassen oder anderweitig unzuverlässig sind.
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Der „Zuverlässige“: Diesen WhatsApp-GruppenNutzer wünscht sich jeder in seiner Kontaktliste. Er antwortet regelmäßig und pünktlich. Er ist zuverlässig und gehört zu der Sorte Mensch, die, wenn er mit einem Freund unterwegs ist oder im familiären Kreis am Essenstisch sitzt, nicht die ganze Zeit auf sein Handy schaut, sondern sich den Mitmenschen widmet, mit denen er gerade zusammen is(s)t. Er hat mal mehr, mal weniger viele Gruppen, aber er schafft es, sie alle gut zu managen und sich regelmäßig zu melden. Das Durchschnittsalter dieser Smartphone-Nutzer liegt in etwa bei 25 bis 40 Jahren. Der „Zuverlässige“ hat in seinem Repertoire zirka vier bis sechs Gruppen, bei denen er von dreien der Gruppenadministrator ist.

Achtung! Bei diesem Whats-App-Gruppen-Nutzer besteht die Gefahr einer guten Freundschaft oder Partnerschaft, da er aufmerksam und zuverlässig ist.
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Der „WhatsApp? Was ist Whats-App?“-Typ: Dieser Typ gehört meistens zur reiferen Generation ab 60 Jahren. Er besitzt ein altes Handy mit großen Tasten oder manchmal auch gar keins. Er weiß oftmals nicht, was ein Smartphone oder gar eine App wie WhatsApp eigentlich ist oder was sie können. Genauso wenig wie bei Tablet-PCs oder Laptops.

Achtung! Seid nachsichtig! Hier werden oftmals nur SMS, E-Mails oder sogar noch Briefe verschickt.

Von Natascha Pischalawa

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