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Wichtiges Wehr in schlechtem Zustand

Havel bei Altgarz Wichtiges Wehr in schlechtem Zustand

Das Verteilwehr Altgarz ist wichtig für die Bewirtschaftung der umliegenden Felder. Die Anlage aus den 1930er Jahre ist aber in einem sehr schlechten Zustand. Jetzt gibt es Hoffnung: Das Landesumweltamt prüft, ob es saniert werden kann oder ein Neubau notwendig ist.

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Das Wehr bei Altgartz soll saniert oder sogar durch einen Neubau ersetzt werden.

Quelle: norbert stein

Altgarz. Das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz lässt derzeit das „Salanderwehr“ in der Dosse für 1,5 Millionen Euro erneuern. Außerdem soll auch in den kommenden Jahren weiter in die wasserbaulichen Anlagen im Rhinluch und Dossbruch investiert werden. Der Wasser- und Bodenverband „Dosse Jäglitz“ als Betreiber der Anlagen hat dafür Planungsarbeiten in Auftrag gegeben.

Saniert oder gleich durch einen Neubau ersetzt werden soll das Verteilerwehr Altgarz. Das Verteilerwehr steht bei Altgarz im Rhin und am Anfang vom Büldgraben. Bis zum Verteilerwehr wird der Rhin als Rhinkanal und ab dem Verteilerwehr als Mühlenrhin bezeichnet.

Ingenieurbüro plant bereits

Welche Variante zur Ertüchtigung der Wehranlage zur Ausführung kommt, entscheidet das Landesamt. Grundlage dafür sein wird eine Vorplanung, die derzeit vom Ingenieurbüro „Wasser – Boden – Landschaft“, das seinen Sitz in Potsdam hat, erarbeitet wird. Ende Februar 2016 soll die Vorplanung abgeschlossen sein. Im Zuge einer Abfrage von Trägern öffentlicher Belange hat das Ingenieurbüro nun das Amt Rhinow um seine Zustimmung für dieses Vorhaben gebeten.

Altgarz ist ein Ortsteil von Großderschau. Daher beschäftigte sich die Gemeindevertretung Großderschau am Dienstagabend mit dieser Angelegenheit. „Die Wehranlage beeinflusst enorme Wassermassen und ist sehr wichtig für die Landwirtschaft und unsere Dörfer“, sagte der Großderschauer Wasserexperte Manfred Rogge seinen Abgeordnetenkollegen während der Sitzung. Die Abgeordneten gaben dem Vorhaben ihre Zustimmung, die nun für Amtsdirektor Jens Aasmann Grundlage sein wird für die Stellungnahme. Ob eine Sanierung ausreicht oder ein Ersatzneubau notwendig ist, dazu wollten sich die Mitglieder der Gemeindevertretung nicht festlegen. Die Entscheidung obliege den Fachleuten, war man sich einig.

Technik in schlechtem Zustand

Errichtet wurde das Verteilerwehr in den 1930er Jahren und kann auch noch genutzt werden. Bau und Technik seien aber in einem sehr schlechten Zustand und müssen dringend erneuert werden, erklärt Helge Brüggemann, der Geschäftsführer des Ingenieurbüros auf Nachfrage.

Die Anlagen sind von außerordentlicher wasserwirtschaftlicher Bedeutsamkeit in der unteren Havelniederung, verlautet aus dem Ingenieurbüro.

Von einem zuverlässigen Verteilerwehr bevorteilt ist Brüggemann zufolge wesentlich der Gülper See, in dem der Mühlenrhin mündet.

Von Norbert Stein

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