Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Wieder freie Fahrt auf dem Weg nach Stendal
Lokales Havelland Wieder freie Fahrt auf dem Weg nach Stendal
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:21 01.06.2016
Noch am Dienstag wurde an den Fahrbahnmarkierungen gearbeitet. Seit Mittwochfrüh läuft der Verkehr störungsfrei. Quelle: Markus Kniebeler
Anzeige
Rathenow

Für Autofahrer auf dem Weg von Rathenow in Richtung Stendal ist die Zeit der Unannehmlichkeiten vorbei. Seit Mittwoch Vormittag rollt der Verkehr wieder störungsfrei über die Kreuzung mit der Landesstraße 97. Wartezeiten an der Ampel, über die der Bundesstraßenverkehr einspurig an der Baustelle vorbeigeführt wurde, sind Vergangenheit. Vor allem aber ist seit Mittwochmorgen der Anschluss der L 97 an die B 188 wieder hergestellt. Für Autofahrer mit den Fahrtzielen Schmetzdorf und Großwudicke entfällt damit die weiträumige Umfahrung der Baustelle.

Am Dienstag waren die Straßenbauer noch mit Restarbeiten beschäftigt. Vor allem die Fahrbahnmarkierungen mussten aufgebracht werden, damit heute auch niemand die Orientierung verliert. Was die Verkehrsführung anbelangt, hat es im Vergleich zu früher nämlich eine entscheidende Veränderung gegeben. Um eine Kreuzung im engen Wortsinn handelt es sich nach Abschluss der Arbeiten nicht mehr. Die Trassenführung der L 97 wurde so verändert, dass sie die B 188 nicht mehr schräg quert, sondern nun im rechten Winkel auf die Bundesstraße stößt.

Neu: Linksabbiegespur wurde eingerichtet

Wegen der Umverlegung der Landesstraße liegen die beiden Einmündungen der L 97 auf die B 188 nun rund 100 Meter voneinander entfernt. Autofahrer, die von Schmetzdorf nach Großwudicke wollen, werden die Bundesstraße nicht mehr einfach überqueren, sondern nach rechts auf die B 188 einbiegen und sich dann gleich links einordnen, um nach rund 100 Metern Richtung Großwudicke abzubiegen (aus Richtung Großwudicke läuft es genauso: erst rechts auf die B 188, dann links einordnen Richtung Schmetzdorf). Um dieses Linksabbiegen sicherer zu machen, wurde die B 188 im Kreuzungsbereich von zwei auf drei Fahrspuren erweitert: zwei normale Fahrbahnen und in der Mitte die Abbiegespur.

Diese neue Variante entspricht den gängigen Sicherheitsvorschriften. Der vormalige Zustand einer schrägen Querung habe dies nicht getan, erklärt Karsten Ziehm, Leiter der Straßenmeisterei Rathenow. Deshalb habe es zum Umbau der Kreuzung keine Alternative gegeben.

Die Bauarbeiten an der Kreuzung hatten Ende Februar begonnen. Seitdem war der Anschluss der L 97 an die B 188 gesperrt. Außerdem wurde der Verkehr auf der Bundesstraße per Ampelschaltung einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Die dadurch verursachten Wartezeiten waren aber ein verschmerzbares Übel. Eine Vollsperrung der Bundesstraße hätte die Autofahrer zwischen Rathenow und Stendal zu kilometerlangen Umwegen gezwungen. „Das wollten wir unbedingt vermeiden“, so Karsten Ziehm.

Wie zeitaufwändig eine solche Umfahrung geworden wäre, daran werden sich viele Autofahrer noch lebhaft erinnern. Im Jahr 2014 wurde die B 188 zwischen dem Abzweig nach Buckow und der Landesgrenze Sachsen-Anhalt auf einer Länge von 5,5 Kilometern saniert und verbreitert. Wegen der notwendigen Sperrung waren Autofahrer auf der Umleitungsstrecke bis zu 20 Minuten länger unterwegs.

Bundesstraße saniert

Mit dem Abschluss der Arbeiten an der Kreuzung B 188/L 97 ist die Sanierung der B 188 zwischen dem Beginn der Rathenower Umgehungsstraße und der Landesgrenze Sachsen-Anhalt abgeschlossen.

Im Jahr 2014 war die Fahrbahn dieses rund 5,5 Kilometer langen Straßenabschnitts saniert worden. Außerdem wurde die Straße um 50 Zentimeter verbreitert.

Auf den Bau eines straßenbegleiten Radwegs musste wegen ungeklärter Grundstücksfragen verzichtet werden.

Von Markus Kniebeler

Sänger und Songwriter Mark Forster spielt am 6. Juni um 20 Uhr in der Falkenseer Stadthalle. Tickets für das kostenlose Spektakel werden am Samstag ab 11 Uhr auf dem Vorplatz der neuen Stadthalle ausgegeben – solange der Vorrat reicht und die 1200 Karten vergriffen sind. Zwei Karten bekommt jeder maximal.

31.05.2016

Regionaler Arbeitsmarkt im Mai: Im Mai wurden zwar mehr Arbeitsstellen im Havelland gemeldet, die Konkurrenz zu besser bezahlten Jobs in Berlin macht Besetzung jedoch schwierig.

31.05.2016
Havelland Havelland: Polizeibericht vom 31. Mai - Falkensee: Nazisymbole an Turnhalle

Die Turnhalle der Oberschule am Poetenweg in Falkensee ist mit grünem Farbspray beschmiert worden. Wie erst am Dienstag bekannt wurde, haben Unbekannte am Wochenende Nazisymbole an die Fassade zur Amselstraße gesprayt. Nach Bekanntwerden wurde umgehend die Entfernung der Schmiererei veranlasst.

31.05.2016
Anzeige