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Havelland Wild- und Grünkohl-Leckereien
Lokales Havelland Wild- und Grünkohl-Leckereien
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00:31 21.01.2016
Bäckermeister Maik Loch vom Biobackhaus Falkensee mit Grünkohl-Franzbrötchen, frisch aus dem Ofen. Quelle: Hans-Peter Theurich (4)
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Berlin/Havelland

Hochbetrieb auf der Grünen Woche in der Brandenburg-Halle: Die Besucher schieben sich an vielerlei Leckereien vorbei, und an den Ständen sind zufriedene Gesichter zu erkennen – ob beim Biobackhaus aus Falkensee oder bei den Mitarbeitern der Heinz Sielmann-Stiftung aus der Döberitzer Heide. Dort genießen Feinschmecker ihre Wild-Spezialitäten.

Michaela Hoffmann, Fachverkäuferin beim Biobackhaus, schneidet Grünkohl-Franzbrötchen in mundgerechte Happen. Ihre Kollegin Angelika Scherm reicht Grünkohl-Brote über die Theke. Dem krausen Kohl voller Vitamin C wurde ein komplett neues Image verpasst, raus aus dem Kochtopf und rein ins Gebäck.

„Franzbrötchen“ klingt für all jene sehr verwegen, die dabei an den süßen Klassiker mit Zimt aus Hamburg denken. „Nach einer Kostprobe sehen alle ganz glücklich aus, weil es wirklich gut schmeckt“, sagt Michaela Hoffmann. Bäckermeister Maik Loch kommt ins Schwitzen. Er muss für Nachschub aus dem Ofen sorgen. „Wir haben alle den Erfolg unterschätzt. Unsere Backwaren sind Selbstläufer!“

In der Brandenburg-Halle wird es laut, das Orchester Ronny Heinrich aus Oranienburg intoniert „Movie Star“. Paare beginnen beschwingt zu tanzen – unter einem Luftballon in Form einer Kuh. Der stammt allerdings aus Bayern.

Auch bei der Heinz Sielmann-Stiftung aus der Döberitzer Heide herrscht ausgelassene Stimmung. An einem Stehtisch locken Schinken, Salami und Bockwurst – alles vom Wild. „Rehe und Wildschweine werden auch in der Döberitzer Heide gejagt. Unsere Fleisch- und Wurstwaren kann man ab nächster Woche auch am Eingang des Schaugeheges in Elstal kaufen“, kündigt Tierpfleger Detlef Baumung an.

In der riesigen Halle 26 findet man die „Eselfreunde im Havelland“. Neuerdings stehen dort auch Ziegen im Stall. „Wir haben seit 14 Tagen trainiert. Die Tiere bekommen Leckerli, ein bisschen Bestechung muss schon sein“, sagt Christine Möller aus Paaren im Glien lachend und zieht das Dreiergespann sanft aus dem Gehege. Biene, Bommel und Blümchen treten in der Tierarena auf, Kinder führen dort die Ziegen an der Leine.

Pralle Gindower Knüppel, feiner Lachsschinken und deftige Schinkenknacker liegen in Körben auf dem Stand der Havelland Fleischerei Joppe. Seit drei Generationen produziert der Familienbetrieb in Glindow Wurstwaren. Andreas Joppe ist der 44 Jahre junge Chef, leitet einen Betrieb mit 80 Mitarbeitern. „Ich möchte, dass sich meine Angestellten wohl fühlen. Wer mit schlechter Laune zur Arbeit kommt, kann zu Hause bleiben“, ist sein Motto.

Besonders viel erleben können die Besucher beim bevorstehenden Havelland-Tag, der am 19. Januar ein buntes Programm bereit hält. So wird unter anderem Koch Rico Schulz vom Schloss Ribbeck die Gäste verwöhnen, Milchmann Jan Tempel stellt sein neues Angebot vor, und auch das Waschaus Ribbeck, das Landgut Stober, der Mafz-Erlebnispark und der Optikpark Rathenow sind dabei.

Grüne Woche: Messegelände Berlin, Hallen 1 bis 26. Geöffnet ist bis Sonntag, 24. Januar, Montag bis Donnerstag jeweils von 10 bis 18 Uhr, Freitag von 10 bis 20 Uhr und Sonnabend ebenfalls von 10 bis 20 Uhr.

Von Judith Meisner

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