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Havelland Willkommensinitiativen vernetzen sich
Lokales Havelland Willkommensinitiativen vernetzen sich
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00:30 03.12.2015
Auf dem Willkommensfest in Rathenow wurde deutlich, das eine Vielfalt an Kulturen das Leben bereichern kann. Quelle: Christin Schmidt
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Rathenow

Vertreter der Willkommeninitiativen im Havelland haben ein „Forum für Integration und Toleranz im Havelland“ (FIT) gegründet. Ziel ist es, die zehn Willkommensinitiativen, die es derzeit im Landkreis gibt, miteinander zu vernetzen. Die Gründung des Forums war Teil eines Treffens in der vergangenen Woche, bei dem sich die Akteure über die ehrenamtliche Arbeit austauschten. Dabei ging es auch um die Unterbringung von Flüchtlingen im Landkreis und die damit verbundenen Aufgaben. Das Mobile Beratungsteam Brandenburg informierte über die derzeitige Flüchtlingssituation und die Netzwerkarbeit.

Gemeinsame Wege der Integration und des friedlichen, respektvollen und toleranten Zusammenlebens zu finden und zu gehen, ist das Ziel von FIT. Konkrete Hilfsangebote werden bereits entwickelt und umgesetzt. Erfolgreiche Beispiele sind Patenschaften, Begleitdienste, soziale Hilfen und Kulturaktivitäten, die Respekt und Miteinander zwischen Deutschen und Nichtdeutschen entstehen lassen.

Auch Brandenburg weit macht sich eine breite Allianz für Integration stark. Vergangene Woche hatte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) das „Bündnis für Brandenburg“ zur Integration von Flüchtlingen ins Leben gerufen. Unterstützt wird es von Verbänden, Kirchen, Gewerkschaften, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Neben Rockmusiker Toni Krahl hat auch Bischof Markus Dröge den Aufruf unterzeichnet. Woidke kündigte an, unter dem Dach des Bündnisses eine Integrationskonferenz zu etablieren. Die erste findet am 14. Dezember in Potsdam statt.

Ziel ist es, Integrationsbemühungen zu bündeln und Konzepte miteinander zu verbinden. Brandenburgs Kulturstaatssekretär Martin Gorholt (SPD) ruft auch die Havelländer auf, sich für das Bündnis zu engagieren. „Flüchtlinge brauchen uns – und wir brauchen sie! Für diesen Grundgedanken zu werben ist Ziel unseres Bündnisses“, so Gorholt. Jeder Brandenburger kann auf: www.buendnis-fuer-brandenburg.de die Initiative unterstützen.

Von Christin Schmidt

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