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Havelland Wilmsstraße: Kreisverkehr wird favorisiert
Lokales Havelland Wilmsstraße: Kreisverkehr wird favorisiert
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06:11 16.09.2016
Die Wilmsstraße: Dallgows Verkehrsader. Quelle: Foto: Tanja M. Marotzke
Dallgow-Döberitz

In Dallgow entsteht an der Wilmsstraße in Höhe Schillerstraße wohl bald ein Kreisverkehr. Ein endgültiger Beschluss wurde zwar noch nicht gefasst, doch im Verkehrsausschuss fand der Vorschlag diese Woche bereits breite Zustimmung.

Schon seit längerem wird in der Gemeinde darüber diskutiert, wie die oft brenzlige Verkehrssituation an dieser zentralen Stelle am besten entschärft werden kann: mit einem Kreisverkehr oder einer Kreuzung. Nun hat sich offenbar die Kreiselvariante durchgesetzt. Allerdings würde der Kreisverkehr etwas weiter nördlich entstehen als bislang angenommen.

Die Vorteile: Das geplante Wohngebiet im so genannten „Nassen Dreieck“ würde besser angebunden, zudem würde die Eichendorffstraße frei bleiben – sie gilt als mögliche Entlastungsstrecke für eine Anbindung zur alten L 20. „Diese Option sollten wir uns nicht verbauen“, sagte Ralf Böttcher (CDU), der Vorsitzende der Gemeindevertretung. Die Schillerstraße würde bei der nun vorgelegten Variante nördlich des Cafés verlegt werden, so dass ein Platz entsteht. Nachteil: Es müssten relativ viele Bäume gefällt werden, um das Vorhaben umzusetzen. „Ich denke aber, an einer solch strategischen Stelle wäre das zu verschmerzen“, so der Ausschussvorsitzende Hans Peter Pförtner (Bürgerbündnis).

Der Kreisverkehr an der Wilmsstraße ist eine der zentralen Maßnahmen, die im Verkehrsentwicklungsplan genannt werden, um die Verkehrsströme im Ort künftig besser zu lenken. Planer Jochen Richard verfolgte darin bislang primär das Ziel den Autoverkehr möglichst aus Dallgow zu verdrängen, doch die Gemeindevertreter halten das offenbar zunehmend für unrealistisch. „Zu glauben, dass alle nur noch die L 20 nutzen, ist absolutes Wunschdenken“, meinte Hans Peter Pförtner. Der neue Ansatz lautet deshalb den Verkehr auf einigen wenigen Straßen zu bündeln, die dafür allerdings optimiert werden müssten – siehe Kreisverkehr. „Der Verkehrsentwicklungsplan ist noch längst nicht fertig. Ich glaube sogar, es geht gerade erst los“, so Pförtner.

In Seeburg fordern Anwohner derweil kurzfristige Maßnahmen, um den Verkehr durch das Dorf auszubremsen, darunter innerorts Tempo 30 auf der Landesstraße und fest installierte Blitzer. Die Entscheidung darüber trifft jedoch nicht die Kommune, sondern der Landkreis. Vizebürgermeister Peter Kristke bat um Geduld: „Wenn die Maßnahmen durch den Verkehrsentwicklungsplan konzeptionell abgesichert sind, haben wir bessere Karten, dass der Kreis zustimmt.“ Anwohner Gerd Baran bemängelte aber, dass der Plan ausgerechnet für Seeburg „sehr schwach ausformuliert“ sei.

Von Philip Häfner

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