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Havelland Wisente werden mit GPS ausgestattet
Lokales Havelland Wisente werden mit GPS ausgestattet
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06:09 08.11.2016
Forscherin Luisa Zielke bei der Arbeit mit den Wisenten.  Quelle: Mathias Putze
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Elstal

 Drei Wisente und drei Przewalski-Pferde in Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide tragen seit kurzem ein GPS-Halsband. Die Besenderung der großen Pflanzenfresser ist Teil eines dreijährigen Forschungsprojekts. Die Doktorandin Luisa Zielke hat im Februar 2016 mit ihren Untersuchungen in Elstal begonnen. Ihre Promotionsarbeit wird von der Heinz Sielmann Stiftung, dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung im Forschungsverbund Berlin und der Universität Rostock unterstützt.

Die 26-jährige Landschaftsökologin will zum Abschluss ihrer Arbeit fundierte Aussagen zur Populationsdichte, zum Raumnutzungsverhalten und zu den Futterpräferenzen der Wisente und Przewalski-Pferde in der Döberitzer Heide treffen. Zur Datensammlung werden Kamerafallen und modernste Telemetrie-Halsbänder verwendet. Diese zeichnen über einen Zeitraum von zwei Jahren kontinuierlich die Positionen und Bewegungen der besenderten Wisente und Przewalski-Pferde auf.

In die GPS-Halsbänder sind hochauflösende 3D-Beschleunigungssensoren integriert. Die Sender liefern also sowohl Daten zur Position als auch zum Verhalten – Ruhe, Nahrungsaufnahme oder Fortbewegung – des Halsbandträgers. So kann nachverfolgt werden, in welchen Biotopen – Grasland, Gebüsch, Wald – sich die Tiere während der Nahrungsaufnahme überwiegend aufhalten. Leben sie mehr im Wald oder auf offener Fläche? Zu welcher Tageszeit halten sie sich an welchem Ort auf? Wälzen sie sich oder laufen sie? Die Daten aus den Halsbandsendern geben darüber Auskunft.

Von x

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