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Havelland Wo sich Karl May wohl fühlt
Lokales Havelland Wo sich Karl May wohl fühlt
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10:55 30.12.2015
Cornelia Eidam holt „Karl May“ aus dem Regal. Quelle: Norbert Stein
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Ferchesar

Die roten Einbände stechen hervor in den Regalen mit vielen einsortieren Büchern. Ihr Inhalt ist bekannt unter den Lesern im Schöckerstübchen von Ferchesar. Die in den Regalen auf Augenhöhe stehenden Wälzer mit roten Einband sind 31 Bücher mit Geschichten und Erzählungen von Karl May (1842-1912).

Karl May zählt seit mehr als 100 Jahren zu den meistgelesenen Schriftstellern. Weltweit bekannt wurde er durch seine Romane, die überwiegend im Orient und im Amerika des 19. Jahrhundert angesiedelt sind – oder im Märkischen im 15. Jahrhundert. Der sächsische Erfolgsautor hat die Leser an seine Bücher gebannt. Auch im Schmöckerstübchen geschieht das heute noch – mit dreimal Winnetou, Orangen und Datteln, Im Lande des Mahdi, Old Surehand und vielen anderen Abenteuern.

„Karl May wird immer wieder gelesen“, sagt Cornelia Eidam im Schöckerstübchen. Im Wechsel mit Bärbel Kolbatsch-Weremschuk und Marie-Luise Dedek und Bärbel Wanderschmidt betreut sie die Bücherei. Mit weiteren Einwohnern haben sie vor drei Jahren das Schmöckerstübchen im Gemeindehaus eingerichtet. Über 1000 Bücher stehen in den Regalen zur Ausleihe und werden von Einwohnern gelesen.

Aber das Schmöckerstübchen ist weit mehr als nur eine Stätte zum Ausleihen von Büchern. In die hübsch eingerichteten Räume können die Einwohner in aller Ruhe in Liebesromanen oder Fontanes Wanderungen durch die Mark Brandenburg schmökern. Dazu gibt es Kaffee in gemütlicher Runde. Die Kinder kommen an einem Nachmittag in der Woche zum basteln und am Abend Frauen zum gemeinsamen kreativen Gestalten und Nähen.

Von Norbert Stein

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