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Havelland Wohnprojekt für ältere Menschen
Lokales Havelland Wohnprojekt für ältere Menschen
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07:20 19.02.2016
Ambulant betreute Wohn-Pflege-Gemeinschaften gibt es im Gemeindepflegehaus, das das Evangelische Johannesstift im vergangenen Jahr eröffnet hat. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Brieselang

Ein weiteres Wohnprojekt für Senioren steht in Brieselang in den Startlöchern. In zwei Wochen will der Investor den Bauantrag dafür einreichen. Darüber informierte jetzt Bürgermeister Wilhelm Garn (CDU). „Das ist eine schöne Sache, wir freuen uns darauf“, kommentierte das Gemeindeoberhaupt. Auch für ihn kam es mehr oder weniger überraschend. „Wir wussten zwar, dass da irgendwas im Gange ist, aber nichts Genaues.“

Seit Herbst vergangenen Jahres laufen dafür die Vorbereitungen. Entstehen soll die barrierefreie Seniorenwohnanlage im Forstweg 45, in der Nähe der Arztpraxis Zug. Der Bauherr, die Rekon GmbH aus Berlin, plant die Errichtung eines zweigeschossigen Gebäudes, in dem 21 Wohnungen Platz finden. Diese haben jeweils 24 Quadratmeter einschließlich Bad und WC. Sollte das Projekt entsprechenden Zuspruch finden, ist danach der Bau eines weiteren, baugleichen, nur spiegelverkehrt angeordneten Gebäudes auf dem Nachbargrundstück geplant.

Betreiber des Objektes soll die Johanniter-Unfallhilfe werden, Regionalverband Brandenburg Nordwest. Der Verein hat dazu einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen. „Bei der Seniorenwohngemeinschaft handelt es sich um eine Alternative zu herkömmlichen Wohnformen“, sagt Bonny Oppermann, Fachbereichsleiterin Marketing und Vertrieb bei den Johannitern. Pflegefachpersonal und Pflegehilfskräfte werden sich um die Bewohner kümmern. Diese können eine Pflegestufe haben, doch Bedingung sei, dass sie nicht bettlägerig sind, sondern aktiv und mobil. Ihnen stehen in dem Haus auch Gemeinschaftsräume zur Verfügung.

Bonny Opperman hofft, dass die Genehmigung schnellstmöglich erteilt wird. „Wir rechnen mit einer Bauzeit von sechs Monaten und wollen dann im Frühjahr nächsten Jahres starten“, blickt sie voraus. Sie sieht für die Zukunft einen großen Bedarf wie auch die Belegung des Gemeindepflegehauses des Evangelischen Johannesstifts im Forstweg gezeigt habe. „Viele ziehen nach Brieselang und wollen dann auch ihre Eltern nachholen“, meint sie. Aber auch aus dem Altenhilfeplan des Landes gehe bis 2020 ein stark steigender Bedarf an solcherart Senioreneinrichtungen hervor.

Die Johanniter wollen sich aber auch darüber hinaus in Brieselang und im Havelland engagieren. „Wir überlegen, ob wir unsere Geschäftsstelle in der Nauener Robert-Bosch-Straße nach Brieselang verlegen und sind derzeit dabei, entsprechende Räume zu suchen“, sagt die Fachbereichsleiterin. Dort sollen aber nicht nur Büros und Räume für die Ausbildung Platz finden, sondern auch ein ambulanter Pflegedienst, den man fürs Havelland gründen will. Schon jetzt haben die Johanniter zwei Sozialarbeiterstellen in Nennhausen, sie betreiben den Jugendclub im Familien- und Generationenzentrum in Nauen und sind für die Schulsozialarbeit in der Nauener Regenbogenschule zuständig. Zudem wird der Verein nicht nur die als Notunterkunft für Flüchtlinge gedachte Traglufthalle in Brieselang betreiben, sondern auch die beiden anderen in Nauen und Falkensee, die kurz vor der Fertigstellung stehen.

Ein weiteres Projekt für ältere Menschen wollte zudem die Arbeiterwohlfahrt ebenfalls im Brieselanger Forstweg realisieren: ein Seniorenzentrum mit Pflegeheim und drei Wohngebäuden. Doch seit der Vorstellung Mitte 2014 ist nichts mehr passiert.

Von Andreas Kaatz

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