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Wohnungsgesellschaft ist im Plus

Friesack Wohnungsgesellschaft ist im Plus

Der kommunalen Wohnungsgesellschaft Friesack (WGF) geht es zunehmend besser. Seit 2013 wird ein Jahresüberschuss erwirtschaftet. Im Vorjahr fiel dieser aber deutlich geringer aus, weil die WGF Sonderausgaben wegen des Abrisses des Wagenitzer Wohnblocks hatte.

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Der kommunalen Wohnungsgeselleschaft in Friesack geht es jetzt wieder besser.

Quelle: Andreas Kaatz

Friesack. Nach den turbulenten Jahren, als die kommunale Wohnungsgesellschaft Friesack beispielsweise 2012 mit rund 4,5 Millionen Euro im Minus war, geht es dem kommunalen Unternehmen schrittweise immer besser. Wie Geschäftsführer Andreas Ackermann jetzt sagte, lag der Jahresüberschuss 2013 und 2014 bei 210 000 beziehungsweise 218 000 Euro, im Vorjahr indes nur bei 56 000 Euro.

„Der Grund dafür sind Sonderausgaben für den Abriss des Wohnblocks in der Parkstraße in Wagenitz“, sagt Ackermann. Weil es keine Fördermittel dafür gab, musste die Gesellschaft die 99 000 Euro dafür aus der eigenen Tasche bezahlen. Und damit nicht genug. Das beauftragte Unternehmen entdeckte während des Abrisses im Keller 60 Gebinde PVC-Kleber und Estrich und außerdem 20 Reifen, die irgendjemand dort illegal abgeladen hat. „Die Entsorgung hat uns noch einmal rund 10 000 Euro gekostet“, meinte Ackermann.

Als weitere Ausgaben in dem Jahr nannte er die Renovierung von zwei Wohnungen für 35 000 Euro. In die zogen zwei Familien ein, die zuvor im Schloss Vietznitz gewohnt hatten. Dieses Gebäude konnte die WGF zuvor an einen Privatmann veräußern, so dass es freigezogen werden musste. Aber auch darüber hinaus ist die Gesellschaft bestrebt, so viel Geld wie möglich in die Instandhaltung zu stecken, meinte der Geschäftsführer. Sobald eine Wohnung freigezogen ist, erfolgt nicht nur eine Renovierung, sondern es werden unter anderem auch Elektroarbeiten durchgeführt. Pro Wohnung investiert die WGF somit etwa 8000 bis 10 000 Euro, so wie zuletzt in der Schlossstraße in Senzke, aber auch in Vietznitz oder in der Kleßener Straße in Friesack. Diese Strategie werde künftig fortgesetzt. Demnächst erhält eine weitere Wohnung im Friesacker Pappelweg neue Elektroleitungen.

Mit der Vermietung der WGF-Wohnungen ist Ackermann grundsätzlich zufrieden, vor allem in Friesack selbst. Im Ortsteil Briesener Zootzen gibt es derzeit zwei leer stehende Wohnungen in der Alten Schäferei, und in der Schlossstraße in Senzke laufen momentan zwei Räumungsklagen.

Vier Vier- und Fünf-Raumwohnungen sind zudem im Bereich Wiesengrund in Friesack an Asylbewerber vermietet, eine weitere wurde kürzlich freigezogen. In zwei Fällen ist es laut Geschäftsführer außerdem gelungen, Grundstücke mit einem Kauf auf Raten an junge Familien zu veräußern.

Von Andreas Kaatz

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