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Woidke auf Entdeckungstour in Nauen

Ministerpräsident Woidke auf Entdeckungstour in Nauen

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) spazierte am Dienstag durch die Nauener Altstadt. Auf seiner von Bürgermeister Detlef Fleischmann geführten Tour entdeckte er sanierte Fachwerkhäuser, versteckte Hinterhöfe und ein geschichtsträchtiges Schulgebäude.

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Trotz der eisigen Böen war die Stimmung gut bei Bürgermeister Detlef Fleischmann, Landratskandidat Martin Gorholt und Ministerpräsident Dietmar Woidke (v.l.).

Quelle: Sander

Nauen. Stürmische Böen fegten durch die Nauener Altstadt, der kalte Wind ließ die kleine Delegation trotz einiger verhaltener Sonnenstrahlen frösteln. Anmerken ließ sich Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) jedoch nichts und lauschte auf seiner Entdeckungstour, die er am Dienstag gemeinsam mit Landratskandidat Martin Gorholt (SPD) unternahm, interessiert Bürgermeister Detlef Fleischmanns (SPD) Erläuterungen. Erstaunte Blicke folgten den drei Männern auf ihrem Weg vorbei am frisch sanierten Familien- und Generationenzentrum, am Nauener Rathaus, durch die Mittelstraße, vorbei am Kirchplatz. „Den Besuch habe ich mir nicht nehmen lassen, da ich zum morgigen Toleranzfest aus terminlichen Gründen leider nicht kommen kann und natürlich noch einmal auf die anstehende Landratswahl am Sonntag aufmerksam machen möchte“, so Woidke.

Alle Blicke auf sich gerichtet, begrüßte er die Nauener auf seiner Tour mit einem freundlichem „Hallo“, schüttelte Hände, für Monika Hartmann von Moni’s Bistro in der Mittelstraße gab es sogar ein Küsschen. „Nauen ist echt eine schöne Stadt“, bemerkte der Ministerpräsident nach einem kurzen Abstecher auf einen der urigen Hinterhöfe in der Goethestraße und mit Blick auf die sanierten Fachwerkhäuser. „Die Altstadtsanierung ist voraussichtlich 2017 abgeschlossen. Am Anfang waren es immerhin mal über 50 Einzeldenkmäler, die es zu sanieren galt“, erläuterte Detlef Fleischmann das Großprojekt. Auch vom alten Wasserturm sowie dem 100 Jahre alten Goethegymnasium zeigte sich Dietmar Woidke beeindruckt. An dem vom Architekten Max Taut errichteten und zweifach erweiterten Schulgebäude endete der Altstadtspaziergang. Hier warteten rund 30 politikinteressierte Gymnasiasten bereits auf den Ministerpräsidenten.

Neben dem heiß umstrittenen Flughafen Berlin Brandenburg und der Kritik des 16 Jahre alten Felix an den unzureichenden Sportstätten in der Funkstadt, ging es in der Diskussion mit den Schülern vor allem um das Thema Bildung. „Praktika sind für die Berufsorientierung sehr wichtig. So kann man relativ schnell erkennen, ob der Wunschberuf auch tatsächlich das ist, was man sein ganzes Leben machen möchte“, sagte Woidke, der dafür zustimmendes Nicken und wissende Blicke von seinen jungen Zuhörern erhielt. „Der Fachkräftemangel ist in Brandenburg bereits jetzt ein großes Problem. Ausbildungsplätze werden nicht besetzt, Betriebe suchen händeringend Nachwuchs“, so Woidke. Auf die Goethe-Schüler kann er in Zukunft nicht zählen – sie wollen, mit nur einer Ausnahme, ein Studium beginnen.

Von Laura Sander

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