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Wustermark Weitere 250 Wohnungen im Olympischen Dorf
Lokales Havelland Wustermark Weitere 250 Wohnungen im Olympischen Dorf
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19:30 28.11.2018
So könnten die sanierten Blockbauten im Olympischen Dorf später aussehen. Quelle: Terraplan
Elstal

Vor und hinter dem Speisehaus der Nationen werden neue Leitungen verlegt. Innen drin sind Bauarbeiter derzeit dabei, alles bis auf die Mauern des ursprünglichen Rohbaus rauszureißen, weil sehr viel belastete Materialien damals verwendet worden sein, erklärte Erik Roßnagel.

Der Geschäftsführer der Firma Terraplan, die große Teile des Olympischen Dorfes in Elstal erworben hat und neu entwickelt, stellte Mittwoch beim diesjährigen Unternehmertag, zu dem die Gemeinde Wustermark in Karls Erlebnis-Dorf eingeladen hatte, erstmals die Pläne für den zweiten Bauabschnitt in dem ehemaligen Sportler-Dorf von 1936 vor.

Viele Altersgruppen sind gewünscht

Während die vorbereitenden Arbeiten für den Umbau des Speisehauses, in dem es später 100 Wohnungen verschiedener Größen geben soll,

Vor dem Speisehaus der Nationen werden Leitungen verlegt. Quelle: Tanja M. Marotzke

begonnen haben, liegen jetzt erste Entwürfe für den zweiten Bauabschnitt am äußeren Ring in Richtung zur B 5 vor.

„Unser Ziel ist es, im ehemaligen Olympischen Dorf eine Durchmischung der Bewohner zu erreichen. Sowohl was die Altersstruktur angeht, also auch bezüglich der Einkommensverhältnisse“, sagte Roßnagel und ergänzte: „Wir wollen dort ja kein totes Dorf, aus dem die Leute morgens rausfahren und abends zum Schlafen wiederkommen. Deshalb ist es wichtig, die meisten der alten Blockbauten aus DDR-Zeit zu erhalten, um dort preiswerten Wohnraum anbieten zu können.“ Außerdem baut Terraplan in ersten Abschnitt auch einen Spielplatz, eine Grill- und Feuerstelle, legt eine Thai-Chi-Wiese und einen Sportpfad an.

Bindeglieder als Schallschutz

Ist der zweite Bauabschnitt erstmal abgeschlossen, werden die Plattenbauten kaum mehr als solche zu erkennen sein. Zum neuen Design gehören, laut Erik Roßnagel, unter anderem Loggien mit Schallschutzfenstern an der zur B 5 gewandten Seite. Außerdem würden von den Viergeschossern die obere Etagen abgerissen und mit einem Staffelgeschoss versehen. In der Nähe zur B 5 soll auch ein Parkdeck gebaut werden. „Um die Schallbelastung von der B 5 zu minimieren, ist außerdem geplant, zwischen den Wohnblöcken dreigeschossige Bindeglieder einzusetzen“, sagte Roßnagel.

Insgesamt schon 550 Wohnungen geplant

Insgesamt entstehen im 1. Bauabschnitt mit Speisehaus und Reihenhäusern etwa 300 Wohnungen, im zweiten Abschnitt etwa 250. So dass etwa 800 bis 900 Menschen dort künftig ein Zuhause haben werden. „Die Mietpreise beginnen bei unter 10 Euro und gehen bis etwa 13 Euro“, ließ der Terraplan-Geschäftsführer wissen.

Von Jens Wegener

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