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Wustermark Bald neue Großbaustelle im Güterverkehrszentrum
Lokales Havelland Wustermark Bald neue Großbaustelle im Güterverkehrszentrum
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20:08 11.02.2019
Auf der Rostocker Straße, am Abzweig zur Kuhdammbrücke über den Havelkanal (r.), entsteht ein Kreisverkehr. Quelle: Tanja M. Marotzke
Wustermark

In diesem Frühjahr erfolgt der scharfe Start für eines der größten Infrastrukturprojekte im Osthavelland. Erneuert wird eine zentrale Verbindungsstraße im Güterverkehrszentrum Wustermark – die Rostocker Straße. Gekoppelt ist das Vorhaben mit dem Bau eines Kreisverkehrs (angepasst an die Anforderungen für Giga-Liner) mit Anbindung von der Rostocker an die Nürnberger Straße und an den Kuhdammweg.

Etwa 2,6 Millionen Euro muss die Gemeinde Wustermark in den nächsten zwei Jahren dafür investieren. Aber nicht komplett aus eigener Tasche, denn im Oktober 2018 kam die Zusage über Fördermittel in Höhe von bis zu 1,33 Millionen Euro in 2019 und bis zu 500 000 Euro für 2020. Wenn die Wustermarker Gemeindevertreter am Dienstag den Doppelhaushalt 2019/20 verabschieden, ist der Eigenanteil der Gemeinde darin festgeschrieben.

Zwei Jahre Bauzeit

Klar ist, während der zweijährigen Bauzeit müssen die Unternehmen im GVZ mit einigen verkehrlichen Einschränkungen, sogar kurzen Vollsperrungen von Abschnitten auf der Rostocker Straße, rechnen. „Wir werden alle Beteiligten rechtzeitig und umfassend informieren. Während der Bauarbeiten werden die Zufahrten zu den Grundstücken der Firmen, teilweise über Umleitungen im GVZ, gewährleistet sein“, verspricht Rüdiger Hage, Geschäftsführer der IPG, die für die Gemeinde Wustermark das GVZ vermarktet. Auch der Busverkehr werde in Teilen zum Beispiel über den Bremer Ring geführt.

Die Grunderneuerung der Rostocker Straße sowie der Kreisverkehr sind die ersten Etappen auf dem Weg zur Umsetzung des Gesamtprojektes „Weiterentwicklung, Stärkung und Sicherung des Siedlungs- und Wirtschaftsraumes Brieselang/Wustermark unter Einbeziehung der Bundes-, Landes- und kommunalen Straßenverkehrsinfrastruktur“, das 2015 auf den Weg gebracht worden war.

Entlastung für Zeestow

Beide Gemeinden hatten sich darauf verständigt, um den Schwerlastverkehr beider Gemeinden über das GVZ Wustermark an eine neue Anschlussstelle der Autobahn 10 in der Gemarkung Zeestow zu führen. Damit soll die Ortslage Zeestow vom Durchgangsverkehr entlastet werden, außerdem erhält das GVZ Wustermark eine durchgehend zweistreifige Verbindung von der Rostocker Straße über die beiden Kuhdammbrücken über die Autobahn und den Havelkanal in Richtung Nauen. „Wir brauchen eine breitere Brücke über Havelkanal und damit eine dritte Ausfahrt aus dem GVZ, weil der Verkehr dort weiter zunehmen wird“, hatte Wustermarks Bürgermeister Holger Schreiber immer wieder betont.

Kuhdammbrücke soll zwei Fahrspuren bekommen

Zu den weiteren Baumaßnahmen in den Folgejahren gehören die Verbreiterung der Kuhdammbrücke über den Havelkanal,

Die Kuhdammbrücke wird breiter. Quelle: Tanja M. Marotzke

die Veränderung der Rampenführung zur Kuhdammbrücke über den Havelkanal, die Veränderung der Anbindung des Kuhdammweges an die derzeitige L 202, der Neubau der Kuhdammbrücke über die BAB 10.

Mitte 2019 sind die Fördermittelanträge bei der ILB in Potsdam zu stellen, eine Antwort beziehungsweise einen Zuwendungsbescheid erwartet die Gemeinde Wustermark Ende 2019. Tatsächlicher Baubeginn könnte im März 2021 sein.

Parallel dazu laufen die Planungen des Bundes zum Ausbau der Autobahn 10 in dem besagten Abschnitt. Dazu ist die Erneuerung der Brücke über die Autobahn 10 erforderlich. Diese Arbeiten sollen im März 2022 beginnen.

Von Jens Wegener

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