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Wustermark Bürgerinitiative schöpft neuen Mut für RB 21-Anbindung
Lokales Havelland Wustermark Bürgerinitiative schöpft neuen Mut für RB 21-Anbindung
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13:04 12.06.2018
Ob am Bahnhof Wustermark ab 2022 die Regionalbahn 21 halten wird, ist noch unklar. Quelle: Tanja M. Marotzke
Wustermark

„Wir sind noch immer hoffnungsvoll und überzeugter denn je, dass die Planung des Brandenburger Infrastrukturministeriums, die Regionalbahn 21 künftig an Wustermark vorbeifahren zu lassen, Unsinn ist und als absolut rückschrittlich erkannt wird“, sagt Maria Zunke.

Die Sprecherin der Bürgerinitiative „Nicht ohne Wustermark“ schöpft nach einem Gespräch der BI-Vertreter vor wenigen Tagen mit Ministerin Kathrin Schneider (SPD) in Potsdam neuen Mut, dass der Ortsteil Wustermark vielleicht doch nicht, wie im Entwurf des Landesnahverkehrsplanes vorgesehen, ab 2022 von der Regionabahnstrecke RB 21 (Potsdam-Spandau) abgeschnitten wird.

Umbaukosten höher als vermutet

Nach dem Austausch der Argumente und Standpunkte beider Seiten sei Folgendes klargestellt worden, so Zunke: „Die Kosten für den Gleisumbau am Bahnhof Elstal, könnten höher sein als bisher erwartet.“

Der Umbau an den Elstaler Gleisanlagen ist nötig, um mit der RB 21 am Elstaler Bahnhof anhalten zu können, ohne über Wustermark zu fahren. Aber im Rangierbahnhof Elstal ist die Technik veraltet. Möglicherweise müssen größere Bereiche inklusive Weichen ausgetauscht werden. Darauf hatte die Bürgerinitiative schon mehrfach hingewiesen.

Fahrzeitverlängerung wäre regelbar

„Neu ist die Aussage der Ministerin, „dass bei einem erheblichen Millionenbetrag der Umbau nicht gemacht wird“. Die RB 21 würde in diesem Fall eventuell doch über Wustermark nach Elstal fahren, denn „das ist ohne Umbau möglich“, so Zunke. Die BI hätte der Ministerin noch mal zu verstehen gegeben, dass in den Augen der Bürger jeder Euro für Umbaumaßnahmen zu viel ausgegeben sei, weil die Bewohner der umliegenden Region schlechter gestellt würden.

Auch der vom Ministerium stets angeführte Grund, eine Streckenführung über Wustermark und die damit verbundene vierminütige Fahrzeitverlängerung sei nicht mehr im Fahrplan unterzubringen, sei inzwischen relativiert worden. „Die Minuten sind sehr wohl unterzubringen, wenn an Regionalexpresslinien Veränderungen vorgenommen würden. Es wird aber bisher nicht in Betracht gezogen“, sagt Maria Zunke.

Unterschriften gesammelt

Gegen die Pläne der Ministeriums und den Entwurf des Landesnahverkehrsplanes haben viele Wustermarker Unternehmen unterschrieben. Diese Listen sind inzwischen von der Spedition Schnell an den Ministerpräsidenten und alle Minister der Landesregierung versandt worden.

Von Jens Wegener

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