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Wustermark Maja durfte zuerst auf den „Löffel-Jet“
Lokales Havelland Wustermark Maja durfte zuerst auf den „Löffel-Jet“
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18:17 14.04.2019
Daniel und Maja Nelles hatten als erste offizielle Fahrgäste sichtlich Spaß auf dem Löffel-Jet. Quelle: Enrico Berg
Elstal

Geduldig wartet die kleine Maja am Samstag darauf, dass es 10 Uhr ist. Dann endlich öffnet sich zum ersten Mal der „Löffel-Jet“, eine der neuen Attraktionen im Themenbereich „Sause-Land“ im Karls Erlebnis-Dorf Elstal. Die fünfjährige Spandauerin steht ganz vorn in der Reihe und ist somit die Erste, die auf dem neuen Fahrgeschäft ihre Runden drehen darf.

Mit ihrem Vater Daniel Nelles steigt Maja in eine Erdbeere, die sich auf einem überdimensionierten Löffel befindet. Und los geht es. Ganz langsam setzt sich das Gefährt in Bewegung und wird schneller. Mit jeder Runde jauchzt Maja immer mehr – besonders wenn Papa Daniel am Lenkrad dreht. Denn dann bewegt der Löffel sich nach außen und bekommt etwas mehr Fahrt.

Viel zu schnell zu Ende

Viel zu schnell ist für sie das Abenteuer zu Ende. Kaum dem Karussell entstiegen, eilt Maja bereits wieder zum Eingang, denn sie möchte sofort noch eine Runde drehen. „Das was soooo schön“, schwärmt sie. „Es war schnell und hat riesigen Spaß gemacht”.

Auch ihr Vater fand es Klasse. „Das ist richtig super und macht wirklich Spaß. Wenn man trockene Füße behalten möchte, sollte man besser nicht zu viel lenken”, lacht er. Mindestens zweimal in der Woche kommen sie zum Erlebnis-Dorf, das von ihrer Staakener Wohnung nicht weit entfernt ist.

Mit Oma in der Erdbeere

Als zweiter Fahrgast stand Mila Quade mit ihren Großeltern Andrea Quade und Andreas Heinze aus Paulinenaue in der Warteschlange. Mit ihren vier Jahren war Mila etwas verhalten vor der Fahrt. Aber mit Oma in der Erdbeere konnte ihr nichts passieren und sie fand es dann doch sehr schön. „Die Oma hat gut gelenkt, das hat viel Spaß gemacht“, erzählt sie anschließend. Selbst für Erwachsene sei das eine schöne Geschichte, bemerkt ihr Opa noch zum Schluss, denn auch er hatte sichtlichen Spaß bei der Fahrt.

Sicherheit ist wichtig

Mit dem Löffel-Jet dürfen Kinder ab einer Größe von 1,30 Metern und einem Alter ab acht Jahren ohne Begleitung fahren. In Begleitung müssen sie mindestens einen Meter groß sein.

Beim Erdbeer-Drop ist vorgeschrieben, dass der Fahrgast mindestens sieben Jahre alt und 1,25 Meter groß sein muss.

Am 25. Mai öffnen bei Karls in Elstal Europas größte aufblasbare Wasserrutsche, einen Paletten-Liegewiese und Planschbecken mit Tretbooten.

„Der Löffel-Jet wird von einem unserer Mitarbeiter bedient, ganz im Gegensatz zum Erdbeer-Drop, das ist ein Selbstfahrgeschäft”, erklärt Marco Brandt, Standortbetreuer der Erlebnisdörfer von Karls. Beim „Erdbeer-Drop“ wird der Besucher mit einem Erdbeerboot über eine Rampe acht Meter in die Höhe gezogen. Dann rutscht man herunter und landet schließlich im Wasserbad. Nass wird man nicht direkt, aber ein paar Spritzer Wasser auf Rücken und Hose kann man dennoch abbekommen.

Mit Muskelkraft übers Wasser

Von den roten Booten gibt es zwei Stück, jeweils eines an den Seiten des Wasserbassins. In der Mitte des flachen Gewässers befindet sich die Erdbeerkörbchen-Fähre, mit der man – mit Hilfe eines Seils und aus eigener Muskelkraft – über das nasse Element dümpeln kann.

Im Sause-Land gibt es auch eine neue Gastronomie, den Imbiss „tutti fritti“. Davor stehen rustikale Gartenstühle und -tische, liebevoll mit Stiefmütterchen dekoriert. Für die niedrigen Temperaturen hatte man die Sitzmöbel mit Decken ausgestattet. Somit konnten die Besucher auch bei dem derzeit kühleren Wetter etwas länger an der frischen Luft verweilen.

„Geschmackvoll arrangiert“

„Das Ganze ist sehr geschmackvoll und schön arrangiert” bemerkt Jürgen Alsfeld aus Elstal. „Da steckt viel Liebe zum Detail drin.” Er ist gemeinsam mit seiner Frau und den beiden Kindern zur Eröffnung des Sause-Lands gekommen. Die ganze Familie findet es rundum gelungen. Besonders begeistert waren sie allesamt vom Erdbeer-Drop, das sei ihr Favorit.

Liebevolle Details kennt man von Karls zu Genüge. So wurde dies auch im neu eröffneten Bereich fortgeführt. Um den Löffel-Jet befindet sich ein grüner Metallzaun. Die Streben sind filigran gehalten und sollen Pflanzenstängel darstellen. Ein anderer Metallzaun wurde mit Ornamenten in Form von Erdbeerpflanzen versehen.

Alles für die Erdbeere

Warum hat sich das Karls Erlebnis-Dorf bei dem neuen Themenbereich für das Element Wasser entschieden? „Bei uns dreht sich alles um die Erdbeere”, antwortet Marco Brandt. „Und Erdbeeren brauchen Wasser – sei es, um gegossen oder nach der Ernte gewaschen zu werden.”

Von Hannelore Berg

„Erdbeer-Drop“ und „Löffel-Jet“ sind die neuen Attraktion, die die Besucher von Karls Erlebnis-Dorf in Elstal ab sofort ausprobieren können. Eine Garantie zum Trockenbleiben gibt es dabei nicht.

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