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Wustermark Gemeinde bemüht sich um freies W-Lan
Lokales Havelland Wustermark Gemeinde bemüht sich um freies W-Lan
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16:38 05.12.2018
Zu ebener Erde geht es in die Bürgerbegegnungsstätte in Elstal. Quelle: Jens Wegener
Wustermark

Wenn die Maximalvariante funktioniert, könnte es im nächsten Jahr an insgesamt zehn öffentlichen Standorten in der Gemeinde Wustermark möglich sein, kostenfrei im Internet zu surfen. Das betrifft unter anderem die drei Bürgerbegegnungsstätten in Wustermark, Elstal und Priort sowie die Bahnhofsvorplätze in Elstal und Wustermark und den Eingang zur Döberitzer Heide in Elstal.

Allerdings hängt die Umsetzung von Fördermitteln ab, und die Entscheidungen darüber stehen noch aus, wie Uwe Schollän von der Gemeindeverwaltung Dienstagabend im Wustermarker Bauausschuss sagte.

Zwei Wege, um an Fördermittel zu kommen

Auf zwei verschiedenen Wegen versucht die Gemeinde Wustermark die Herstellung von sogenannten W-Lan-Hotspots anzugehen. Der eine führt über das Förderprogramm der Europäischen Union „Wifi4EU“. „Auf dieses Programm haben wir die Gemeindeverwaltung hingewiesen und auch die Vorschläge für die Standorte eingereicht“, bekräftigt Linke-Fraktionschef Tobias Bank. Von den Linken sei vor Monaten auch die Initiative zum Bau der Hotspots ausgegangen.

Inzwischen hat sich die Gemeinde Wustermark auf einen Gutschein im Wert von 15.000 Euro beworben, was für die Ausstattung von drei W-Lan-Standorten reichen würde. Jetzt müsse man abwarten, bis die Vergabe dieser Wertgutscheine erfolgt. Wann genau das sein wird, könne man heute nicht sagen, so Uwe Schollän.

Bereits im Vorfeld habe sich ein technisches Unternehmen, das in das EU-Förderprogramm einbezogen ist, die drei Bürgerbegegnungsstätten angesehen um die technische Umsetzbarkeit zu prüfen und ein Angebot zu unterbreiten. Sobald Wustermark den Zuschlag bekommt, werde man mit dem Unternehmen wieder in Kontakt treten und loslegen, hieß es.

Vier Standorte nachgemeldet

Der andere Weg zu möglichem freien W-Lan führt über ein Förderprogramm des Brandenburger Ministeriums für Wirtschaft und Energie. Dafür hatte die Gemeindeverwaltung zunächst drei Standorte angemeldet und Unterlagen eingereicht: die Bahnhofsvorplätze in Elstal und Wustermark sowie den Eingang zur Döberitzer Heide.

Später konnte die Gemeinde Wustermark auf Nachfrage noch weitere Orte nachmelden: Es handelt sich dabei um die Freifläche am P & R-Parkplatz am Bahnhof sowie die Freifläche vor der Bürgerbegegnungsstätte in Priort und die Freiflächen vor den Bürgerbegegnungsstätten am Karl-Liebknecht-Platz in Elstal und im Mühlenweg in Wustermark.

Entscheidung Anfang 2019

„Die weitere Planung des Ministeriums sieht vor, dass der Vertreter des Unternehmens, das den Zuschlag zum Aufbau der W-Lan-Spots erhalten wird, Anfang des Jahres 2019 auf die Gemeinde Wustermark zukommen wird“, sagte Schollän.

Sobald alle Verträge mit dem Unternehmen unterzeichnet seien, könnten die Arbeiten aufgenommen werden. Sollten die Wunschstandorte der Gemeinde rein technisch nicht möglich sein, könne es dazu kommen, dass das Unternehmen, Alternativstandorte zur Prüfung einreicht, hieß es.

Von Jens Wegener

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