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Wustermark Hülle des Gutshauses soll saniert werden
Lokales Havelland Wustermark Hülle des Gutshauses soll saniert werden
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18:36 08.05.2018
Die Mitglieder des Wustermarker Bauausschusses und Bürgermeister Holger Schreiber (4.v.r.) haben sich das alte Gutshaus angesehen. Quelle: Tanja M. Marotzke
Buchow-Karpzow

Die Parkstraße in Buchow-Karpzow ist ein kleines Schmuckstück geworden, der Gutspark hat im Vorjahr ein komplett neues Aussehen erhalten – was noch fehlt ist das alte Gutshaus. Die Gemeinde Wustermark kennt den Wunsch der Buchow-Karpzower und plant die äußere und innere Sanierung des Gebäudes, nur sind dazu noch einige Vorarbeiten nötig, um das nötige „Kleingeld“ aufzutreiben.

„Das Herrenhaus als solches wieder erkennen zu können, steht für uns ganz oben auf der Prioritätenliste. Sogar im Eingliederungsvertrag, den die damalige Gemeinde Buchow-Karpzow 2003 unterschrieben hat, als es um den Zusammenschluss den jetzigen Ortsteile zur großen Gemeinde Wustermark ging, ist diese Forderung verankert“, sagt Ortsvorsteher Harald Schöne.

Wohnungen sollen erhalten werden

In mehreren Schritten will die Gemeinde Wustermark das Vorhaben Gutshaus angehen. Der erste ist die Hüllensanierung, im zweiten ist der innere Umbau dran, für „den es aber noch überhaupt keinen Zeitplan geschweige denn eine Kostenaufstellung gibt“, wie Bauamtsleiter Wolfgang Scholz Montagabend in der Sitzung des Wustermarker Bauausschusses in Buchow-Karpzow betonte.

Zunächst gehe es darum, Fördermittel für die Fassade zu bekommen. Dazu habe es bereits Absprachen mit dem Land gegeben, wie Bürgermeister Holger Schreiber (parteilos) sagte. „Wir können mit einer 70 bis 75prozentigen Förderung rechnen“. Allein deshalb steht nicht die Frage, ob man das wolle, sondern: „Wir müssen es machen“, so Schreiber. Laut der Kostenschätzung eines Ingenieurbüros werden für die energetische Sanierung der Gebäudehülle rund 345 000 Euro anfallen. Dabei seien allerdings noch nicht mögliche Eingriffe in das Dach berücksichtigt, so Wolfgang Scholz.

Entwicklungskonzept ist nötig

Um in der Folge das Innere des alten Herrenhauses auf modernen Standard zu bringen, muss ein städtebauliches Entwicklungskonzept vorliegen. Das zu erstellen, soll es eine Art Architektenwettbewerb geben. Einfach gesagt: „Wir werden im Zuge eines vereinfachten Vergabeverfahrens mehrere Architektenbüros ansprechen, die ihre Vorstellungen zum Gutshaus darstellen sollen“, sagte Scholz.

Wobei die Gemeinde Wustermark bereits einige konkrete Vorgaben zum Aussehen des Gebäudes gemacht hat. Sicher ist, dass die Mietwohnungen – vier gibt es im Hauptgebäude, die bewohnt sind, und vier im Anbau, die leer stehen – alle erhalten werden. „Es gibt kaum Mietwohnungen im Ortsteil Buchow-Karpzow, deshalb müssen die wenigen unbedingt weiter zur Verfügung stehen“, unterstrich Ortsbeiratsmitglied Christian Heideklang.

Neues Gebäude im Gutspark geplant

Zusätzlich ist vorgesehen, an der Stelle im Gutspark, wo einst eine Scheune stand, wieder ein oder mehrere Wohngebäude zu erreichten, so Wolfgang Scholz. Das sollen die Architekten bei ihren Plänen berücksichtigen. Für die Planungsleistungen stehen insgesamt rund 98 000 Euro zur Verfügung.

1730 hatte die Adelsfamilie von Bredow das Gutshaus Buchow-Karpzow errichten lassen. Zu DDR-Zeiten wurde es umgebaut. Jetzt hat dort auch die örtliche Feuerwehr einen Raum und die Bürgerbegegnungsstätte ist untergebracht. Das Gebäude gehört der Gemeinde Wustermark, verwaltet wird es von der Ketziner Wohnungsbaugesellschaft (GWV).

Von Jens Wegener

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