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Wustermark Wasserspielplatz und Wild-Life-Hotel entstehen
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18:15 29.11.2018
Erlebnis-Dorf-Inhaber Robert Dahl. Quelle: Tanja M. Marotzke
Elstal

 Am Freitag öffnen das „Gummibeerchenland“ und die vierte Eiswelt in Karls Erlebnis-Dorf in Elstal. Doch die Gedanken von Inhaber Robert Dahl sind schon weiter in die Zukunft gerichtet, genauer gesagt ins Frühjahr 2019: „Am 13. April werden wir der ersten Teil unseres neuen Wasserspielplatzes einweihen, der ’Plansch’ heißt. Der zweite Abschnitt soll am 1. Mai fertig sein.“ In diese Attraktion investiert das Familienunternehmen etwa 2,5 Millionen Euro.

„Wir hatten an der Stelle im südlichen Bereich des Erlebnis-Dorfes 2016 und 2017 schon ein Provisorium getestet, und es hat funktioniert. Also wurde entscheiden, den ’Plansch’ zu errichten“, so Dahl.

Schrittweise Entwicklung des Freizeitareals wird angestrebt

Die schrittweise Entwicklung des Freizeitareals an der Bundesstraße 5 sei ihm und der Familie von Anfang an wichtig gewesen. Nach und nach immer wieder neue Attraktionen zu schaffen, sei die verfolgte Strategie. „Wir überprüfen kontinuierlich, ob wir auf dem richtigen Weg sind“, so Dahl.

Deshalb hatte er sich die Entscheidung, zusätzlich zum jetzigen Erlebnis-Dorf das Gelände der ehemaligen Adler- und Löwenkasernen zu kaufen, nicht leicht gemacht. Inzwischen läuft das Raumordnungsverfahren für das FeriendorfErdbeerland“, was in den nächsten zehn Jahren dort Schritt für Schritt entstehen soll.

Erstes Hotel heißt „Mieze Schindler

Bis zu 2000 Gäste können später in den verschiedenen Beherbergungen untergebracht werden. „Ich habe vor einem Jahr mal gesagt, dass wir rund 100 Millionen Euro am Standort Elstal investieren werden. Inzwischen ist klar, es wird mehr“, so der Karls-Chef.

Allein für 2019 stehen etwa acht Millionen Euro im Plan. Ein Teil fließt in den Neubau des ersten Hotels namens „Mieze Schindler“, was eine Erdbeersorte ist. Wunsch sei es, das 260-Betten-Haus Ostern 2020 zu eröffnen. Etwas später werde ein sogenanntes Wild-Life-Hotel folgen.

Von dem ehemaligen Kasernengelände mussten zunächst die geschützten Zauneidechsen eingesammelt und an einen anderen Standort umgesetzt werden. „Jetzt müssen wir aufpassen, das nicht einige wieder zurückkommen“, scherzt Robert Dahl.

Fledermauskanal im TV

Entdeckt wurden in einigen Gebäuden auf dem viele Jahre brachliegenden Gelände auch acht Arten von unter Naturschutz stehenden Fledermäusen. „Dort richten wir demnächst Infrarotkameras ein, so dass es später in den neuen Hotels einen Fledermauskanal geben wird, auf dem die Gäste die Tiere live verfolgen können“, erklärt Dahl.

Sehr viel Geld muss das Familienunternehmen in die Hand nehmen, um das Kasernenareal von Kampfmitteln zu räumen und verseuchte Böden auszuwechseln. „Ein Ziel ist es, zum Jahr 2021, wenn das Karls 100 Jahre alt ist, den ersten Abschnitt des Feriendorfes in Betrieb nehmen zu können. Ich bin zuversichtlich, dass das gelingt, auch wenn wir nicht wissen, wie das Raumordnungsverfahren ausgeht“, sagt Robert Dahl.

Am Stammsitz von Karls in Rövershagen bei Rostock würde ein Planungsabteilung von acht Mitarbeitern sich ausschließlich mit dem Standort Elstal beschäftigen. „Wir sind froh, in einer der sich am stärksten entwickelnden Regionen Deutschlands dabei zu sein. Und in einer der coolsten Gemeinden einen Standort zu haben“, lobt der Unternehmer die von Anfang an gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wustermark.

Von Jens Wegener

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