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Wustermark Neue Kita in Elstal wird ein Flachbau
Lokales Havelland Wustermark Neue Kita in Elstal wird ein Flachbau
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17:18 09.10.2018
Einen möglichst großen Außenspielbereich soll es in der künftigen Kita am Radelandberg in Elstal geben.. Quelle: Enrico Kugler
Elstal

Wenn alles glatt geht, könnte es im Frühjahr 2019 losgehen mit dem Bau der neuen Kindertagesstätte am Radelandberg in Elstal. So dass ab Sommer 2020 etwa 100 zusätzliche Plätze für Krippe- und Kindergartenkinder in der Gemeinde Wustermark zur Verfügung stehen würden. Bürgermeister Holger Schreiber (parteilos) nennt das bezogen auf den Zeitplan eine „sportliche Herausforderung“, die machbar sei. Im Wustermarker Sozial- und Bildungsausschuss am Montagabend wurde aber zunächst der erste Entwurf für das künftige Gebäude vorgestellt.

Bauliches Grundkonzept steht

Nach dem Abschluss des Interessenbekundungsverfahrens hatten sich die Gemeindevertreter für die Variante entschieden, die Kita von der Stiftung SPI (Sozialpädagogisches Institut Berlin) bauen und vom Awo Bezirksverband Potsdam betreiben zu lassen. Das für SPI tätige Planungsbüro ATG Berlin hatte in wenigen Wochen ein bauliches Grundkonzept für die Kita entworfen und jetzt zur Diskussion gestellt. Demnach ist klar: „Das Gebäude wird eingeschossig gebaut, weil dann die Kosten für Treppen, Aufzug und einige Brandschutzmaßnahmen entfallen“, so Planerin Doreen Molzahn.

Offene Gruppenarbeit

Entsprechend des pädagogischen Konzeptes des Betreibers Awo, gruppenoffen arbeiten zu wollen, sollen neun themenbezogene Räume entstehen, in denen sich die Kinder je nach Interesse und Lust aufhalten können, entstehen. „Dabei soll es eine Sichtverbindung zwischen den Räumen geben, weil nicht in jedem Raum eine Erzieherin sein wird“, so Andreas von Essen von SPI. Außerdem werde für den Bereich Kita ein Bewegungsraum und ein Mehrzweckraum, der mittags auch als Kinderrestaurant genutzt wird, zur Verfügung stehen. Im Krippenbereich, der einen separaten Eingang erhalten soll, sei unter anderem auch ein Kinderwagenabstellraum vorgesehen.

Drei Punkte sehen die Ausschussmitglieder an dem Entwurf als kritisch an: Gewünscht wird, dass der Haupteingang zur Kita nicht an der Rosa-Luxemburg-Allee sondern am nicht so stark befahrenen Radelandberg liegt, dass der Außenspielbereich so groß wie möglich sein und über das Mindestmaß von rund 1100 Quadratmeter hinaus gehen soll und über die Anordnung der Parkplätze für Personal und Eltern noch mal nachgedacht wird.

Fördermittelantrag soll noch 2018 gestellt werden

All das nahmen die Planerin und der Betreiber Awo auf und kündigten an, diese Wünsche berücksichtigen zu wollen. Jetzt sitzt allen Beteiligten die Zeit im Nacken, denn der Fördermittelantrag soll noch in diesem Jahr gestellt werden, und das geht nur mit fertigen Planung, die vom Wustermarker Gemeindeparlament abgesegnet wurde.

Die vier kommunalen Einrichtungen in Elstal (2), Priort und Wustermark sind voll belegt, auch der Kindergarten in freier Trägerschaft in Elstal. Wegen des zu erwartenden enormen Einwohnerzuwachses in der Gemeinde Wustermark (allein in den Wohngebieten Heidesiedlung und Olympisches Dorf Elstal) hat sich die Gemeinde entschieden, eine neue Kita mit 100 Plätzen zu planen.

Im kommenden Jahr werden zudem die Räume in der Kita „Spatzennest“ in Wustermark saniert, wenn die Hortkinder umziehen in neue Räume im Ergänzungsbau der Grundschule. Dann sind etwa 90 neue Betreuungsplätze für den Krippen- und Kindergartenkinder im „Spatzennest“ verfügbar.

Von Jens Wegener

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