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Wustermark Sanierung der Turnhalle geht weiter
Lokales Havelland Wustermark Sanierung der Turnhalle geht weiter
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18:51 15.05.2018
Vorwiegend für den Sportunterricht der Oberschüler wird die Turnhalle derzeit genutzt Quelle: Tanja M. Marotzke
Elstal

Von außen betrachtet hat sich an der Turnhalle in der Rudi-Nowak-Straße in Elstal nicht viel verändert. Dabei hat die Gemeinde Wustermark in den ersten Bauabschnitt, der im wesentlichen im Vorjahr realisiert wurde, schon viel Geld investiert.

Rechnet man die Kosten für alle Erneuerungsarbeiten und Reparaturen seit 2015 zusammen, sind es rund 400 000 Euro. Und noch ist kein Ende in Sicht, denn jetzt ist das Kellergeschoss an der Reihe. Dafür haben die Gemeindevertreter jetzt noch mal mehr als 220 000 Euro freigegeben, verteilt auf 2018 und 2019. Es geht um die weitere Brandschutzertüchtigung, die Heizung und um eine neue Lüftungsanlage, so Bauamtsleiter Wolfgang Scholz.

Auch Vereine und Freizeitsportler nutzen die Halle

Weil die Gemeinde Wustermark auf dem geplanten Schulcampus Elstal in der Schulstraße eine moderne Dreifeldsporthalle bauen will, standen die Gemeindevertreter vor der Frage, ob es sich noch lohnt, weiteres Geld in die Halle in der Rudi-Nowak-Straße zu stecken. Aber schnell wurde klar: „Wir können auf die kleine Halle in Elstal nicht verzichten“, wie Tobias Bank (Linke) sagt. Allein aus dem Grund, dass außer die Schüler der Oberschule Elstal auch Vereine wie der ESV Lok (im Winter), die Tischtennisspieler und die Frauensportgruppe Elstal die Halle nutzen.

Auch Bürgermeister Holger Schreiber (parteilos) hatte sich für den Weiterbetrieb der alten Halle mit der Nutzungsorientierung auf Vereins- und Freizeitsport ausgesprochen, wenn die neue Sporthalle fertig ist.

Mängelliste von den Linken schon 2015 erstellt

Nachdem besonders die Fraktion der Wustermarker Linken im Jahr 2015 eine lange Mängelliste für die Turnhalle erstellt und an die Verwaltung geschickt hatte, auch die Oberschule selbst sich immer wieder eine Verbesserung vor allem der Sanitärbereiche in der Halle gewünscht hatte, begannen die Vorbereitungen und Planungen. Erschwerend kam hinzu, dass sich in der oberen Etage der Halle drei Wohnungen befanden (jetzt sind es nach Umbauten noch zwei).

Inzwischen hat die Gemeinde das Problem des Platzmangels in der Halle lösen können. Die im Foyer geparkten Sportgeräte sind nun in dem Garagenanbau gelagert, so dass Umkleidekabinen im Foyer aufgestellt werden konnten.

In der umgebauten Garage lagern nun große Sportgeräte. Quelle: Tanja M. Marotzke

Bisher mussten sich die Mädchen und Jungen im Kellergeschoss umziehen. Dort aber gibt es keine Fenster und eine marode, nicht mehr den Vorschriften entsprechende Lüftungsanlage.

Brandschutz hat Priorität

Belüftet werden die Kellerräume noch mit einer maschinellen Be- und Entlüftungsanlage. „Das wird erst 2019 geändert. Zuvor werden in diesem Jahr noch alle Dinge, die mit dem Brandschutz zu tun haben, erledigt“, erklärt Wolfgang Scholz. Sonst würde die Gefahr bestehen, dass die Halle gesperrt wird.

In den nächsten Wochen und Monaten stehen außerdem die Vollsanierung des Technikraumes, die Erneuerung der Heizkörper und Heizleitungen sowie der Beleuchtungen an. Wand- und Bodenfliesen werden ausgebessert oder erneuert, die Decken erhalten einen neuen Farbanstrich. Unumgänglich sei im Innern der Einbau von Feuchtraumtüren und von massiven Blechtüren für Lager- und Technikräume, so Scholz. Zuletzt habe es immer wieder Vandalismusschäden an den Innentüren gegeben.

Von Jens Wegener

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