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Wustermark Sportlich ging das Jahr zu Ende
Lokales Havelland Wustermark Sportlich ging das Jahr zu Ende
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12:55 01.01.2019
Für Sylva Wallstab stand der Spaß klar im Vordergrund: Sie absolvierte den Lauf im Eselskostüm. Quelle: Jerome Müller
Wustermark

Es war kein Lauf wie jeder andere. Pünktlich um 10 Uhr wurde die Startrakete zum 20. Silvesterlauf der „Havelblitze“ auf dem Gelände des GVZ Wustermark gezündet. Das Jubiläum sollte besonders groß gefeiert werden.

200 Freizeitsportler

Über 200 Freizeitsportler zwischen vier und 83 Jahren schnürten die Laufschuhe und legten die 2,1 km lange Strecke zurück. „Das ist ein neuer Rekord“, sagte Cheforganisatorin Gisela Gottschalk, die das alljährliche Sportevent im Jahr 1999 mit ins Leben gerufen hat. „Wir fingen als kleine Laufgruppe an und nahmen an Silvesterläufen in Falkensee teil. So etwas wollten wir hier in Wustermark auch organisieren“, so Gottschalk. Die „Havelblitze“ sind eine Gruppe aktiver Läufer aus dem Havelland die sich über viele Jahre einen anerkannten Ruf in Berlin und Brandenburger erlaufen hat.

Um 10 Uhr wurde die Startrakete abgefeuert. Quelle: Jerome Müller

Beim Jahresabschluss des Vereins waren Läufer aus Wustermark und vielen umliegenden Gemeinden vertreten. Sogar Gäste aus Chemnitz, Frankfurt am Main oder noch entfernteren Herkunftsorten wurden begrüßt. „Wir kommen aus Nürnberg und besuchen unsere Familie in Ketzin“, sagten Julia und Matthias Collisi. „Wir stammen ursprünglich aus Brieselang und genießen die frische Luft“, sagte Familie Miericke/Kloos, die aus Shanghai angereist war.

Tierische Unterstützung

Neben Freizeitläufern und Nordic-Walkern gingen auch einige Teilnehmer auf Inlineskatern oder mit tierischer Unterstützung an den Start. „Ich bin zum ersten Mal dabei und laufe mit meinem Hund zusammen“, erzählte Luziana Hänig de Lemos (37). „Die Organisation ist immer toll, außerdem treffen wir hier viele Bekannte“, sagten auch Ingo Heise (55) und Lutz Roth (77), die bereits mehrere Silvesterläufe der „Havelblitze“ mitmachten.

Für Sylva Wallstab stand der Spaß klar im Vordergrund: Sie absolvierte den Lauf im Eselskostüm. Quelle: Jerome Müller

Besonders auffällig war Sylva Wallstab (55). Sie vertrat die Brieselanger Kick-Boxer und lief im Eselskostüm. „Ich bin nicht sportlich, aber vertrete nun bereits zum vierten Mal meinen Verein. Ich bin jedes Jahr anders verkleidet.“ Und genau das mache den Silvesterlauf aus, sagte Gisela Gottschalk, die mit ihrem Verein jeden ansprechen möchte, der sich bewegen will.

Ausdauer und Fitness

Natürlich wurde die Gelegenheit auch genutzt, um Ausdauer und Fitness zu trainieren. Livius (8), der mit seinem Bruder Kilian (11) zusammenlief, sagte: „Ich fahre Rennrad und brauche deshalb Kondition.“ Im Vordergrund stand jedoch die gute Stimmung. Auch die Landtagsabgeordnete Barbara Richstein (CDU) ließ das Jahr sportlich ausklingen: „Die Atmosphäre zählt hier. Außerdem kann man entspannt entscheiden, ob man noch eine Runde läuft oder aufhört.“

Neben Urkunden und den traditionellen selbst gemachten Keks-Medaillen gab es für jeden Teilnehmer eine kleine Überraschung anlässlich des 20. Jubiläums. Jeder, der mindestens eine Runde absolviert hatte, bekam eine nagelneue Laufmütze von den Veranstaltern geschenkt.

Traditionell waren auch die leckeren Keks-Medaillen. Quelle: Jerome Müller

Den sportlichen Vormittag wollte man jedoch nicht nur gut gelaunt, sondern auch gemütlich ausklingen lassen. Viele fleißige Helfer stellten daher Erbsensuppe, Soljanka und Schmalzstullen bereit. Auch Heißgetränke und Eierlikör durften nicht fehlen.

Silvestertradition

Schließlich waren die „Havelblitze“ mächtig stolz auf ihre Silvestertradition. „Wir freuen uns, dass die anfangs kleine Aktion so toll angenommen wird“, freute sich Gisela Gottschalk. Die meisten Teilnehmer kämen Jahr für Jahr wieder, weiß Axel Piotrowski, der ebenfalls dem Organisationsteam angehört. „Die Gruppe trifft sich im Winter dienstags und donnerstags ab 18.30 Uhr und sonntags ab 9 Uhr im Wustermarker GVZ in der Rostocker Straße“, ergänzte er und hieß Interessierte willkommen, sich anzuschließen.

Von Jerome Müller

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