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Wustermark Tobias Bank in Bundesvorstand gewählt
Lokales Havelland Wustermark Tobias Bank in Bundesvorstand gewählt
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00:21 16.06.2018
Tobias Bank wurde in den Bundesvorstand gewählt. Quelle: privat
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Wustermark

Auf dem Bundesparteitag der Linken in Leipzig am vergangenen Wochenende ist der Wustermarker Tobias Bank (32) in den Bundesvorstand der Partei gewählt worden. Bank ist Gemeindevertreter und sitzt im Kreistag Havelland. Jetzt spricht er über seine politische Zukunft zwischen großer Bundespolitik und vermeintlich kleinem Lokalgeschehen.

Ist ihr Erfolg auf Bundesebene gleichbedeutend mit einem Abschied aus der Wustermarker Kommunalpolitik oder der havelländischen Kreispolitik?

Tobias Bank: Ganz im Gegenteil. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der Linken hat die Landtagsabgeordnete Kerstin Eisenreich aus Sachsen-Anhalt und mich aus Brandenburg vorgeschlagen, damit wir das kommunalpolitische Profil der Partei stärken.

Aber der Sprung in die Bundespolitik ist sicher mit viel Arbeit und hohem Zeitaufwand verbunden...

Die Kommunalpolitik ist das Herzstück der Linken und mir persönlich wichtig. Sie lässt mich auf dem Boden bleiben und ist meine beste Lehrmeisterin. Anders als auf anderen Ebenen, kann in der Kommunalpolitik inhaltlich viel und recht schnell etwas erreicht werden. Das motiviert mich und macht mir Spaß. Zudem bin ich viel zu gern Havelländer, als dass ich die politische Spielwiese hier den anderen Parteien überlasse.

Nach ihrem zweiten Platz bei der letzten Bürgermeisterwahl in Wustermark hatten Sie offengelassen, ob Sie noch einmal bei den Kommunalwahlen antreten. Ist diese Entscheidung schon gefallen?

Das Ergebnis der Bürgermeisterwahl war ein Erfolg meines ganzen Unterstützerteams und zeigt, dass kontinuierliche und hartnäckige Arbeit ankommt. Da wir nie an einen ersten Platz geglaubt hatten, waren wir auch entsprechend gelassen. Aber in eine Stichwahl wäre ich gern gekommen. Selbstverständlich wollen wir 2019 auf dem Ergebnis aufbauen.

Das heißt Sie kandidieren wieder?

Die Linke hat in Wustermark ein kompetentes Team. Das würde mich gar nicht brauchen, aber gemeinsam erreichen wir noch mehr. Wir freuen uns darüber, auch neue kommunalpolitisch Interessierte begrüßen zu dürfen. Ich bin also wieder mit dabei.

Werden Sie dieses Mal der Spitzenkandidat der Linken?

Es ist zu früh, um dazu ein verlässliche Aussage treffen zu können. Wie zur vergangenen Wahl werde ich mich aber wieder dafür einsetzen, eine unserer engagierten Frauen auf Platz eins der Liste zu haben.

Was sind aus ihrer Sicht die dringendsten Aufgaben in Wustermark?

Wir müssen extrem aufpassen, dass wir uns finanziell und aufgabentechnisch nicht übernehmen. Die Verwaltung sollte besser priorisieren, anstatt Beschlüsse aus der Gemeindevertretung aufzuschieben. Außerdem dürfen wir im Bereich der Lebensqualitätssicherung und beim bezahlbaren Wohnraum die hier lebende Bevölkerung nicht vergessen.

Von Jens Wegener

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