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Wustermark Uhrenhaus mit neuer Schauwerkstatt
Lokales Havelland Wustermark Uhrenhaus mit neuer Schauwerkstatt
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17:42 27.04.2018
Marco Rothe repariert in der neuen Werkstatt die Uhren. Zu bestimmten Anlässen können Interessierte ihm dabei zusehen. Quelle: Jens Wegener
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Elstal

Die Idee schwebte bei Matthias Kunze schon lange im Kopf herum, jetzt hat er sie umgesetzt: Eine größere Werkstatt und mehr Platz für Großuhren gibt es seit Freitag im Uhren- und Schmuckhaus Kunze im Ernst-Walter-Weg 40 in Elstal. Gleich neben dem bisherigen Geschäft, im selben Gebäude, hat die Familie den zuvor verpachteten Fleischerladen umbauen lassen, so dass jetzt 70 zusätzliche Quadratmeter verfügbar sind.

Ein zusätzlicher Meister wurde eingestellt

„Ausstellung mit Werkstatt“ steht am Eingangsschild der neuen Räume. Zusätzlich ein Pfeil, der auf den Haupteingang zum Geschäft weist. Matthias Kunze erklärt: „Die Werkstatt ist nicht immer besetzt. Wer sich also für die Großuhren, die wir hier aufgehängt haben, interessiert, muss nebenan fragen.“

Seit 1955 gibt es das Uhrenhaus Kunze in Elstal, 1989 haben Matthias und seine Frau Romy den Familienbetrieb von Vater Benno Kunze übernommen. Außer dem Geschäft in Elstal gibt es Filialen in Falkensee, im Elstaler Outletcenter und in Brieselang. Mittlerweile arbeiten 15 Festangestellte in dem Betrieb. Darunter auch der neue Uhrmachermeister Karl-Heinz Schröter aus Falkensee, der sich verstärkt um die Reparaturen der Großuhren kümmern soll.

„Es ist es erstaunlich, wie viele Kunden solche Uhren noch haben, sie

Matthias Kunze mit einigen Großuhren. Quelle: Jens Wegener

reparieren lassen und wie viele sich neue anschaffen“, sagt Matthias Kunze. 200 bis 300 Exemplare werden im Uhrenhaus insgesamt pro Jahr verkauft. Extra für den neuen Laden plus Werkstatt hat Familie Kunze auf einer Messe in Basel 150 Großuhren zugekauft. „Vor allem deutsche Hersteller, wie der Firmenchef sagt. Besonders stolz ist Matthias Kunze auf die vielen alten Maschinen, „die früher irgendwo im Keller standen und nur rausgeholt wurden, wenn bestimmte Arbeiten zu erledigen waren. Wir sind jetzt in der Lage, komplette Uhrwerke herzustellen. Nur fehlt die Zeit, weil wir mit den Reparaturaufträgen kaum hinterher kommen.“

Den Uhrmachern über die Schulter schauen

Im neuen Laden, der mit Klimaanlage und natürlich mit einer Alarmanlage ausgestattet ist, sind Beratungsgespräche möglich. Mehrmals im Jahr soll die Werkstatt zur Schauwerkstatt werden. Dann können Interessierte oder Kunden den Uhrmachern bei der Arbeit zusehen, sagt Matthias Kunze, der auch stellvertretender Innungsobermeister für den Bereich Berlin/Frankfurt/Oder/Potsdam der Uhrmacherinnung ist.

Von Jens Wegener

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