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Wustermark Umweltbeirat muss sich umbenennen
Lokales Havelland Wustermark Umweltbeirat muss sich umbenennen
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11:18 05.08.2018
Alexandra Livet und Fabian Streich gehören zu den Gründungsmitgliedern des Umweltbeirates Wustermark. Quelle: Jens Wegener
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Wustermark

Kaum gegründet steht der neue Umweltbeirat Wustermark schon vor einer Grundsatzentscheidung. Das lockere Gremium aus Naturfreunden muss seinen Namen ändern, darf nicht mehr Umweltbeirat heißen. Einen entsprechenden Hinweis hat die Kommunalaufsicht des Landkreises Havelland der Gemeindeverwaltung Wustermark gegeben.

Bürgermeister Holger Schreiber (parteilos) informierte in der letzten Gemeindevertretersitzung darüber, allerdings „haben wir von der Verwaltung dazu noch nichts schriftlich bekommen“, wundert sich Fabian Streich, ein Sprecher des Umweltbeirates. „Inzwischen hat unser Gremium auch schon getagt und über die Sache diskutiert, sich aber noch nicht für einen neuen Namen entscheiden können.“ Nächste Woche soll der Akt dann vollzogen werden, so Streich weiter.

Anfrage kam von Christina Hanschke

Ins Rollen gebracht hat die Sache die SPD-Abgeordnete Christina Hanschke. „Ich habe überhaupt nichts gegen die Ziele dieses Gremiums, im Gegenteil, ich unterstütze es, sich für den Erhalt der Umwelt und Schutz der Natur einzusetzen“, sagt Hanschke. Aber: „Umweltbeirat Wustermark assoziiert, dass es sich um ein demokratisch gewähltes Gremium handelt. Und das ist es nicht.“ Deshalb habe sie sich an den Bürgermeister gewandt und gebeten, bei der Kommunalaufsicht nachzufragen.

Etwas verwundert haben die Mitglieder des Umweltbeirates diesen Vorgang zur Kenntnis genommen: „Es ist erstaunlich, dass sich Kommunalpolitiker mehr mit dem Namen als mit Inhalten beschäftigen“, sagt die Elstalerin Alexandra Livet, die zu den Gründungsmitgliedern des Umweltbeirates gehört.

Ziel des Gremiums ist, in die Hauptsatzung zu kommen

An der Ausrichtung des Gremiums werde sich auch unter neuem Namen nichts ändern, so Fabian Streich. Man wolle im Sinne des Erhaltes der Natur handeln, sich bei Entscheidungen in der Gemeinde wie dem Bau von Karls Erdbeerland auf dem Areal der Löwenkasernen oder der Bebauung des Olympischen Dorfes einbringen.

Einmal im Monat treffen sich die Mitglieder an wechselnden Orten. Kontakt: umweltbeirat-wustermark@gmail.de

Von Jens Wegener

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