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Wustermark Das erwartet Sie in der Eiswelt und im „Gummibeerchen-Land“
Lokales Havelland Wustermark Das erwartet Sie in der Eiswelt und im „Gummibeerchen-Land“
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18:16 30.11.2018
In der neuen Eiswelt bei Karls dreht sich alles um die Erdbeere. Quelle: Jens Wegener
Elstal

Sie liegen nur weniger Meter auseinander, die beiden neuen Attraktionen in Karls Erlebnis-Dorf in Elstal. Aber zwischen dem Gummibeerchenland – Beerchen abgeleitet von Erdbeere – und der Eiswelt gibt es nicht nur inhaltlich, sondern auch temperaturtechnisch Unterschiede: Während die Besucher der Manufaktur bei angenehmen 15 bis 18 Grad der Produktion beiwohnen können, herrschen bei den Eisfiguren zehn Grad Minus. Jacken, Mützen und Handschuhe sind angebracht.

Neben der 4. Eiswelt in Karls-Erlebnisdorf in Elstal öffnet am Samstag auch die neue Gummibeerchen-Manufaktur. Dort können die Besucher bei der Produktion von Gummitieren zuschauen und mitmachen.

„Den Eingang zur mittlerweile vierten Eiswelt haben wir von außen nach innen verlegt, damit die Gäste ihn besser finden“, sagte Karls-Inhaber Robert Dahl am Freitag und erklärte. „Von den etwa eine Million Gästen im Vorjahr im Erlebnis-Dorf in Elstal waren ’nur’ 100 000 in der dritten Eiswelt. Das soll sich ändern.“

300 Tonnen Eis verarbeitet

24 Künstler aus zwölf Ländern haben aus etwa 300 Tonnen Eisblöcken ihre Skulpturen geschnitten, die alle unter dem Motto stehen: „Komm ins Erdbeerkönigreich“. Den Besucher erwarten nicht nur besondere Motive wie der „Erdbeerkönig“, ein roter Porsche-Traktor mit Hänger oder die Erdbeerprinzessin, die ins Märchenschloss lockt, sondern auch eine besondere Farbenpracht. „Die erreichen wir, weil das Eis vor der Bearbeitung schon mit Farbstoffen versehen wurde“, sagte Othmar Schiffer-Belz, Chef-Organisator der Eiswelten.

Und während Kinder die royale Eis-Rutsche ausprobieren, können sich Erwachsene an der Eis-Bar einen gekühlten Limes oder eine Feuerzangenbowle gönnen. „Es ist die schönste Eiswelt, die wir bisher nicht nur in Elstal, sondern auch in Rövershagen hatten“, sagte Robert Dahl. Insgesamt sein es 19 gewesen.

Neue Erlebniswelt im Gummibeerchenland geschaffen

Zuschauen und probieren heißt es nun in der neuen Manufaktur im Gummibeerchenland. Nach der Kartoffelchips-Erlebniswelt gibt es eine weitere Möglichkeit, eine Produktion vom Ausgangsstoff bis zum Endprodukt zu verfolgen.

Das Besondere an Karls-Gummibeerchen: „Allesamt werden von Hand hergestellt, sie bestehen zu 55 Prozent aus echten Früchten, aus Zitronensäure und Gelatine. „Es gibt derzeit vier Farben und zwei Geschmacksrichtungen: Erdbeere und Cola“, sagt Adrian, der Manufaktur-Chef. 40 Tonnen sollen in einem Jahr produziert werden.

Zehn Meter hohe „Saftpresse“

Unmittelbar neben dem Gummibeerchenland sind zwei neue Fahrgeschäfte aufgebaut worden: Ein zehn Meter hoher Frei-Fall-Tower, auch „Saftpresse“ genannt, und das historische Karussell die „Beerenschleuder“ für maximal zwölf Personen. Wer diese testen möchte, muss zwei Euro pro Fahrt zahlen, der Einritt in die Eiswelt kostet 8,50 Euro, für Kinder 6,50 Euro.

Die neue Eiswelt ist bis Anfang November 2019 täglich ab 9 Uhr zu sehen. Wer möchte, kann sich am Eingang einen Poncho ausleihen.

Von Jens Wegener

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