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Wustermark Wohnobjekt für Senioren fast fertig
Lokales Havelland Wustermark Wohnobjekt für Senioren fast fertig
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11:41 13.06.2018
Im Juli soll das Objekt an den Hauptmieter, die Volkssolidarität, übergeben werden. Quelle: Danilo Hafer
Wustermark

Nach gut einem Jahr Bauzeit geht das seniorengerechte Neubauprojekt im Wustermarker Finkenweg/Hauptallee in die heiße Phase. Derzeit sind die Handwerker mit dem Innenausbau beschäftigt. Fußböden verlegen, Lampen und Türen montieren, den Sichtschutz an den Balkonen anbringen. Noch steht einiges auf der To-do-Liste, bis das Objekt in weniger als vier Wochen an seinen neuen Hauptmieter, die Volkssolidarität, übergeben werden soll.

Wohnobjekt speziell für Ansprüche von Senioren

„Mir kommt es vor, als würden wir hier schon mehrere Jahre bauen, was wohl daran liegt, dass wir auch schon in die Planungen involviert waren“, sagt Andrea Merda-Piehl, Geschäftsführerin der Volkssolidarität Havelland. Gemeinsam mit den Architekten und der Bauherrin, in diesem Fall die Unternehmerin Silke Fiedrich, wurde akribisch auf die Anforderungen eines modernen senioren- und pflegegerechten Wohnobjektes geachtet. „Es gibt nicht nur einen normalen Personenaufzug, sondern auch einen Fahrstuhl, in den ein Pflegebett hineinpasst“, erklärt Sandra Turbanisch, Geschäftsleiterin der H & L Hausverwaltung, die sich um die Vermietung der einzelnen Wohneinheiten kümmert.

Der Innenausbau läuft derzeit auf Hochtouren. Quelle: Danilo Hafer

Insgesamt verfügt das Gebäude über 14 Ein- bis Zweiraumwohnungen in einer Größe 40 bis 60 Qua-dratmetern und noch einmal 22 Einzelapartments mit rund 40 Quadratmetern. Die Vermietung hat gerade begonnen. Alle Wohnungen verfügen über eine eigene Küche, bei den Einzimmer-Apartments kann auf Wunsch eine kleine Küche eingebaut werden. „Dafür haben wir aber im Erd- und Obergeschoss jeweils eine große Küche, die sogenannten Partyküchen, die die Bewohner gemeinsam nutzen können“, so An-drea Merda-Piehl. Dies soll gleichzeitig ein Treffpunkt sein und so die Gemeinschaft der Bewohner aktiv fördern.

Mieter sollen selbstständig bleiben

Denn Selbstständigkeit steht bei dieser Wohnform an erster Stelle. „Wir eröffnen hier ja kein Heim, sondern ein Objekt, in dem jeder Bewohner einen ganz normalen Mietvertrag erhält, jedoch die Möglichkeit hat, über einen Servicevertrag entsprechende Pflegeleistungen zu buchen“, so Merda-Piehl. Dazu gehört etwa auch ein sogenannter Hausnotfallknopf, der in jedem Zimmer installiert wird. Im Erdgeschoss wird sich auf einer Fläche von rund 320 Quadratmetern künftig die Tagespflege befinden. „Solch ein kurzer Weg ist natürlich optimal, die Mieter müssen quasi nur in Pantoffeln einmal die Treppe runter“, so die Leiterin der Volkssolidarität. Das Haus soll ein Haus mit Leben sein. „Es gibt viele Gemeinschaftsflächen, aber auch genügend Rückzugsräume“, so Andrea Merda-Piehl. Wichtig war ihr auch die Einrichtung von zwei Kreativwerkstätten im Keller.

25 neue Parkplätze stehen zur Verfügung

Über das Ende der Bauarbeiten werden sich auch viele Anwohner freuen, vor allem, weil die eh schon angespannte Parksituation durch die dann wegfallenden Baufahrzeuge wieder etwas entlastet wird. „Durch die Bauarbeiten sind uns, allein direkt an der Hauptallee, drei öffentliche Stellplätze weggefallen. Das ist in so einer Siedlung natürlich schwierig“, sagt Ortsvorsteher Roland Mende. Er wohnt direkt gegenüber und hofft nun auf die Lösung, nach der drei der neu entstehenden Parkflächen öffentlich genutzt werden können. Für Bewohner und Besucher werden auf dem Gelände rund 25 Parkplätze zur Verfügung stehe. Einige liegen direkt an der Hauptallee.

Tag der offenen Tür

Am 14. Juni werden die Baustellentüren ab 15 Uhr für Interessierte geöffnet. Das Objekt befindet sich im Finkenweg 37a-c, in Wustermark.

Von Danilo Hafer

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