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Wustermark Zehn Stellplätze am Bahnhof Priort geplant
Lokales Havelland Wustermark Zehn Stellplätze am Bahnhof Priort geplant
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19:31 17.04.2018
Zwischen dem Bahnübergang Priort (hinten) und dem Ortsschild werden die Stellplätze rechts am Rand der Kreisstraße 6305 angelegt. Quelle: Jens Wegener
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Priort

Das wilde Parken rings um den Bahnhof Priort soll bald ein Ende haben. Das wünschen sich die Mitglieder des Priorter Ortsbeirates und viele der Bürger, die dort täglich nach einem Stellplatz für ihr Auto suchen, bevor sie in Priort in die Regionalbahn steigen.

Nachdem die Gemeinde Wustermark bereits den Platz um die Bushaltestelle am Bahnhof auf Vordermann gebracht hat, die befestigten Stellplätze aber nicht ausreichen, hatten Ortsbeirat und Vertreter der Gemeindeverwaltung nach einem Vor-Ort-Termin im vergangenen Sommer die Idee entwickelt, entlang der Kreisstraße 6305 (hinter dem Bahnübergang in Richtung Buchow-Karpzow) zehn Stellplätze zu schaffen.

Landkreis gibt positives Signal

„Derzeit wird auf dem unbefestigten Seitenstreifen der Kreisstraße geparkt, was zu erheblichen Oberflächenbeschädigungen an den begrünten Nebenflächen führt“, sagt Bauamtsleiter Wolfgang Scholz. Eine Anfrage zum Bau von befestigten Stellflächen habe der Landkreis inzwischen positiv beantwortet. Heißt im Klartext: Die Gemeinde darf dort auf eigene Kosten bauen. Zu den Stellplätzen auch noch eine befestigte Feldzufahrt für die WHB Marktfrucht GmbH, damit deren landwirtschaftliche Fahrzeuge sicher auf die Ackerflächen und wieder runter kommen. Allerdings müsste sich die Gemeinde Wustermark dann auch verpflichten, die Oberflächenentwässerung dieser befestigten Flächen in den parallel zur Kreisstraße vorhandenen Regenwasser-Versickerungsgraben zu realisieren, so Scholz.

Späteren Radweg gleich mit im Blick

Und nach dem Motto „Wenn schon, dann richtig“, schlägt die Gemeindeverwaltung außerdem vor, bei dem Bauvorhaben gleich an die Zukunft zu denken und für einen später geplanten Radweg entlang der Kreisstraße nach Buchow-Karpzow die Voraussetzungen zu schaffen. „Wir sollten neben den Stellplätzen auch die Fläche für einen zwei Meter breiten Radweg innerorts bis Ortsausgangsschild Priort mit berücksichtigen“, sagt Scholz.

Die von der Gemeinde vorgeschlagenen Ausbauvarianten besagen, dass die Stellplätze in Asphaltbeton längs zur Straße angelegt werden und jeweils 2 mal 6,5 Meter groß sind – nach dem Vorbild der Stellflächen am asphaltierten Teil des Karl-Liebknechtplatzes in Elstal. Die Feldzufahrt ist in einer Breite von 6 bis 9 Metern geplant.

Geld aus dem Nachtragshaushalt?

Aus Sicht des Priorter Ortsbeirates könnte das Projekt sofort losgehen. „Wir begrüßen die Vorschläge der Gemeinde“, so Ortsvorsteher Reiner Kühn (CDU). Grundsätzlich haben die Wustermarker Gemeindevertreter das Bauvorhaben zur Kenntnis genommen und keine Einwände geltend gemacht. Allerdings gibt es noch keine Kostenvoranschläge. Der Nachtragshaushalt 2018 soll in der nächsten Gemeindevertretersitzung Anfang Mai beschlossen werden. Ob dann schon die Kosten für das Stellplatzvorhaben in Priort berücksichtigt werden können, ist noch unklar.

Von alledem unbenommen bleibt das abschreckende Bild des Priorter Bahnhofgebäudes. Das ist in Privatbesitz, der Eigentümer lässt es immer weiter verfallen. Der Gemeinde sind, wenn nicht Gefahr im Verzug besteht, die Hände gebunden. Außer mahnende Briefe könne man nichts machen, hatte Bürgermeister Holger Schreiber immer wieder betont.

Von Jens Wegener

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