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Wustermark Zur 100-Jahr-Feier ist die Chronik fertig
Lokales Havelland Wustermark Zur 100-Jahr-Feier ist die Chronik fertig
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19:36 31.07.2018
Eckhard Bärensprung mit der Elstaler Chronik. Gisela Wegener und Werner Moschall, alle vom Verein Historia, freuen sich auf die 100-Jahr-Feier. Quelle: Jens Wegener
Elstal

 Noch müssen sich die Elstaler und andere Geschichtsinteressierte etwas gedulden. Die Chronik zu 100 Jahre Elstal ist erst am 30. September zu haben. Diesen Tag hat sich der Verein Historia Elstal bewusst ausgewählt, denn dann wird im größten Wustermarker Ortsteil dieses Jubiläum gefeiert.

Veranstalter ist die Gemeinde Wustermark, aber der Verein Historia hat maßgeblichen Anteil am Programm. Vorsitzender Werner Moschall treibt es kurz vor dem großen Ereignis noch die Sorgenfalten auf die Stirn, „weil noch so viel zu tun und vorzubereiten ist“.

Auch Bahnfans kommen auf ihre Kosten

Über zwei Tage soll Elstal zur Festmeile werden. Wobei Samstag, der 29. September, ganz im Zeichen der Familien und des Sports steht. Auf dem Sportplatz des ESV Lok sind Turniere im Tischtennis, Volleyball und Fußball geplant. Ein Spielmobil wird vor Ort sein. „Andere örtliche Vereine können sich dort präsentieren“, sagt Gisela Wegener von Historia. Am Abend kann im Festzelt, was neben der Kirche am Karl-Liebknecht-Platz aufgestellt wird, getanzt werden. Die Ketziner Gruppe „Karlson Acustics“ spielt.

Der Sonntag steht im Zeichen des Umzuges und der Präsentation der Elstaler Chronik. „Es ist eine Art kleines Eisenbahnfest“, sagt Werner Moschall und erklärt: „Bisher hat Historia stets im Mai dieses Eisenbahnfest organisiert, in diesem Jahr ist es ausgefallen wegen der 100-Jahr-Feier. Deshalb werden die Bahnfans am Sonntag auf ihre Kosten kommen“, verspricht der Vereinsvorsitzende.

Umzug durch den Ort

Am Bahnhof in Elstal stehen am 30. September diverse Loks jüngerer und älterer Baureihen bereit. Die Besucher können sie besichtigen, können ins Fahrerhaus, nur fahren werden die Loks nicht. Dafür fährt ein historischer Bus in Abständen durch Elstal, der unter anderem auch am Bildungszentrum hält, so dass die Leute aus der Eulenspiegelsiedlung, der Heidesiedlung, vom Radelandberg bequem zum Bahnhof und zur Festmeile am Karl-Liebknecht-Platz gelangen können. Dort ist Markttreiben mit Ständen von örtlichen Vereinen, von Leuten, die mit Elstal etwas zu tun haben“, erzählt Gisela Wegener. Auch über die Projekte bei Karls, im Olympischen Dorf und in der Sielmann-Stiftung wird es Informationen geben.

Bevor die Party vor der Kirche und der Bürgerbegegnungsstätte beginnt, sind die Elstaler aufgerufen, am Umzug durch den Ort teilzunehmen. Los geht es in der Breiten Straße, „weil dort einst die ersten Häuser der Siedlung standen“, sagt Werner Moschall und ergänzt: „Die Leute können gern in alten Trachten oder Eisenbahnbekleidung kommen. Wer noch andere Ideen zum Umzug hat, sollte sich an Historia wenden.“

240 Seiten pure Geschichte

Ein Höhepunkt des anschließenden Programms ist die Präsentation der Ortschronik. Fast drei Jahre hat Eckhard Bärensprung mit einem Team an dem Sachbuch gearbeitet. „Immer wieder wurden Texte geändert, Fotos hinzugefügt oder weggenommen“, sagt Bärensprung, der geistige Vater der Dokumentation.

Jetzt steht ein 240-Seiten umfassendes Werk kurz vor der Vollendung. Es gab diverse Vorbestellungen, aber die hat der Verein alle nicht berücksichtigt. Wer also das Werk über die Geschichte der einstigen Eisenbahnersiedlung haben möchte, sollte am 30. September ein Exemplar erwerben. In der ersten Auflage werden 400 Stück gedruckt. Eines kann Eckhard Bärensprung versprechen: „Wer über Elstal etwas wissen will, der wird es in dem Buch erfahren.“

„Wir überlegen noch, ob wir an dem Sonntagnachmittag vielleicht in unserem Vereinsraum in der Bürgerbegegnungsstätte Elstal aus der Chronik etwa 30 Minuten vorlesen“, sagt Gisela Wegener. Noch ist ja Zeit...

Von Jens Wegener

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