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Havelland Zahlreiche Besucher beim Flugplatzfest
Lokales Havelland Zahlreiche Besucher beim Flugplatzfest
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18:05 19.07.2015
Conny Sibylla Restle, Vorsitzende des Luftsportclubs Havelland, vorm Flugzeug vom Typ Kibitz. Quelle: N. Stein
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Stechow

Toni Kundigers Sohn Emil ist zwar erst etwas über 2 Jahre alt, schaut aber schon gerne den Flugzeugen zu, die über über das Haus der Familie in Rhinsmühlen fliegen. Am Samstag war der Vater mit seinem Sohn auf dem nahe Rhinsmühlen gelegenen Sonderflugplatz Stechow-Ferchesar zum so genannten Fly-In gekommen, einem Tag der offenen Tür mit Flugvorführungen und Programm. Toni Kundiger wollte seinem Sohn mal zeigen, wo die Ultraleichtflugzeuge und kleinen Motorflugzeuge starten und landen, die über ihr Zuhause fliegen. Die Flugzeuge sind leiser als ein Rasenmäher und stören die dörfliche Idylle nicht, sagte Toni Kundiger zu Winfried Rall, der mit seiner Tochter Janina Rall die seit zwölf Jahren auf dem Sonderflugplatz beheimatete Flugschul-Charter- und Freizeitservice GmbH „Otto Lilienthal“ leitet und den Platz mit dem Lufsportclub Havelland unterhält.

Auf dem Flugplatz gab es einiges zu sehen. Quelle: N. Stein

Gemeinsam hatten die Partner auch das Fly-In als Flugplatzfest organisiert. Zahlreiche Besucher aus der Region und von weiter her nutzten die Möglichkeit, Sportflugzeuge kennen zu lernen, mit Piloten zu plaudern oder sich bei Rundflügen als Beisitzer das Havelland aus der Luft anzuschauen. „Wir sind zufrieden mit dem Interesse an unserer Veranstaltung “, sagte die Vorsitzende des Luftsportclubs Havelland, Conny Sibylla Restle, am Nachmittag auf dem Platz, wo 35 Kleinflugzeuge „parkten“, mit denen Piloten aus Rotenburg, Kassel, Lauenburg, Finow und anderen Regionen zum Fly-In nach Stechow gekommen waren. Flugzeugtypen, wie Bölkow und Kibitz, schafften ein optisch interessantes Bild auf dem Sonderflugplatz neben der Bundesstraße 188. Zudem sorgten mehrere Oldies – ehrwürdige Autos und Motorräder – für Hingucker.

Modellflugzeug mit drei Metern Spannweite ging in die Luft

In der flugfreien Mittagspause auf der 690 Meter langen Start- und Landebahn startete Helmut Wernicke, Modellbauer aus Rathenow, ein Flugzeugmodell mit drei Meter Spannweite und einer Kamera an Bord, die für Aufnahmen vom Fest aus luftiger Höhe sorgte.

Winfried Rall zeigte den Besuchern das sich noch in der Testphase befindliche Amphibien-Ultraleichtflugzeug. Quelle: N. Stein

Gut entwickelt habe sich das Vereinsleben auf dem Sonderlandeplatz, erzählt Conny Sibylla Restle. 37 Mitglieder habe der Luftsportclub Havelland derzeit. „Weitere Mitglieder werden hinzukommen“, ist die Vorsitzende zuversichtlich. Verhalten optimistisch ist auch Winfried Rall „Das Interesse am Fliegen ist seit voriges Jahr wieder im Aufwind“, sagt Fluglehrer Rall, der auf dem Stechower Platz bereits über 150 Piloten ausgebildet hat und zahlreiche Weiterbildungsveranstaltungen für Piloten organisierte.

Amphibien-Ultraleichtflugzeug im Testbetrieb

Derzeit testet Rall ein Amphibien-Ultraleichtflugzeug, Modell Adventure. 50 Probestunden muss er mit dem Wasserflugzeug fliegen, bis der erste Gast an Bord darf. 21 Probestunden hat er bereits absolviert. Heute fliegt er mit der Adventure nach Welzow, zu weiteren Start- und Landeübungen auf einem Tagebausee. Zum Einsatz bringen möchte Rall das Amphibien-Ultraleichtflugzeug auf dem Hohennauener-Ferchesarer See. Luftsportclub und Flugschule haben derzeit auf dem Sonderlandeplatz 25 Flugzeuge stationiert und planen gemeinsam den Bau einer neuen 500 Quadratmeter großen Flugzeughalle.

Von Norbert Stein

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