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Zebrastreifen in der Warteschleife

Noch keine Entscheidung zur Ebertring-Initiative Zebrastreifen in der Warteschleife

Der Weg von der Jahnschule zum gegenüberliegenden Sportplatz ist nicht lang, aber gefährlich. Der Ebertring muss überquert werden. Deshalb fordert eine Elterninitiative die Einrichtung eines Zebrastreifens. Die Stadt Rathenow unterstützt den Vorstoß. Nun liegt die Sache zur Entscheidung beim Kreis.

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Im Juli verliehen Schüler der Forderung nach einem Zebrastreifen vor der Jahnschule mit einer bunten Kundgebung Nachdruck.

Quelle: Markus Kniebeler

Rathenow. „Ein Zebra für die Sicherheit“ – unter diesem Motto steht eine Initiative von Eltern und Schülern, die das Ziel verfolgt, die Wege im Bereich der Jahnschule sicherer zu machen. Konkret geht es darum, einen Zebrastreifen auf dem Friedrich-Ebert-Ring zu installieren. Der Weg käme vor allen jenen Schülern zugute, die vom Schulgebäude zum Sportgelände auf der gegenüberliegenden Straßenseite müssen. Und das sind vor allem in den Sommermonaten nicht wenige. Eine Liste mit 550 Unterschriften, die den Stadtverordneten im Juli übergeben wurde, sollte der Sache Nachdruck verleihen.

Und das tat sie. In der Sitzung vom 8. Juli fassten die Abgeordneten mit großer Mehrheit den Beschluss, im benannten Bereich einen sicheren Fußgängerüberweg zu schaffen. Am 27. Juli stellte die Rathenower Verwaltung, die eine solche verkehrsrechtliche Entscheidung nicht eigenmächtig treffen kann, einen entsprechenden Antrag bei der Straßenverkehrsbehörde des Kreises. Die forderte die Stadt am 11. August auf, den Beweis für die Notwendigkeit zu erbringen. „Das ist mittlerweile in Form einer Verkehrszählung geschehen“, sagt Rathenows Bauamtsleiter Matthias Remus. Nun warte man auf die Entscheidung der Behörde.

Verkehrszählung als Grundlage für die Entscheidung

Grundlage für deren Votum wird eben jene Verkehrszählung sein, die im Sommer im Auftrag der Stadt durchgeführt wurde. „Wir haben sowohl den motorisierten Verkehr als auch das Fußgänger- und Radfahreraufkommen zu bestimmten Zeiten im Bereich der Schule registriert“, so Remus. Diese Zahlen habe man an den Kreis übermittelt. Der müsse nun einordnen, ob der Betrieb vor der Schule groß genug ist, um einen Überweg zu installieren. Zur Entscheidungsfindung gibt es gebe spezielle Tabellen mit Richtwerten, in welche die Rathenower Zahlen eingeordnet werden. Ein Votum sei aber noch nicht gefallen, so Remus.

Der Hortbeirat der Jahnschule, der an der Spitze der Initiative steht, lässt indes keinen Zweifel an der Notwendigkeit eines sicheren Überwegs an besagter Stelle aufkommen. Klassenweise queren die Schüler die Straße, um von den Schulräumen zu den Sportstätten zu gelangen. Außerdem wird der Sportplatz in den Sommermonaten nicht nur für den Sport, sondern auch für Hortaktivitäten genutzt. Die Straßenquerung sei vor allem zu Zeiten des Berufsverkehrs, also morgens und am Nachmittag, gefährlich, heißt es in einer Stellungnahme des Hortbeirats. Dies sei von der Rathenower Polizei bestätigt worden. Deshalb sei es an der Zeit, den Überweg mittels Zebrastreifen sicher zu machen, zumal sich der technische und finanzielle Aufwand in Grenzen halte.

Von Markus Kniebeler

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