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Havelland Zebrastreifen, mancher wird ihn nie begreifen
Lokales Havelland Zebrastreifen, mancher wird ihn nie begreifen
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17:55 01.09.2016
Die Kita-Kinder testeten gestern die neue Ampelanlage. Quelle: Laura Sander
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Schönwalde-Siedlung

Schon Kinderliedermacher Rolf Zuckowski wusste, dass manch einer den Zebrastreifen nie begreifen würde – das traf auch für den klar gekennzeichneten Fußgängerüberweg nahe der Schönwalder Kita Sonnenschein zu. Dort hatten weder Tempo 30, noch der Zebrastreifen Autofahrer zum umsichtigen Fahren oder Anhalten bewegen können. „Es ging regelmäßig heiß her. Viele Beinahe-Unfälle sind passiert, weil die Autofahrer hier einfach durchrauschen“, so Kita-Leiterin Monika von Wittkowski.

Seit gestern regelt eine neue Fußgängerampel den Verkehr und garantiert vor allem Schul- und Kitakindern eine sicherer Überquerung der Straße der Einheit. „Wir haben lange dafür gekämpft, es ist definitiv eine Erleichterung. Besonders weil hier zusätzlich zwei Mal täglich rund 280 Schulkinder die Straße überqueren – toll, dass es noch zum Schulanfang geklappt hat“, so von Wittkowski weiter.

„Ich hätte die 30 000 Euro lieber für ein neues Gerät auf dem Spielplatz eingesetzt“, sagte gestern Bürgermeister Bodo Oehme (CDU). „Würden sich alle Autofahrer an die Regeln und die Geschwindigkeitsbegrenzung halten, wäre die Errichtung einer Ampel gar nicht notwendig gewesen“, so der Bürgermeister, der sich an zwei schwere Unfälle und viele brenzlige Situationen erinnern kann. „Zwei Kinder wurden hier bereits angefahren – eines von einem Fahrschullehrer, der sich im Überholvorgang auf der schmalen Straße befand. Ihnen ist glücklicherweise nichts Schwerwiegendes passiert – die Ampel bringt ein Stück mehr Sicherheit.“

Die Bedarfsampel ist bereits die zweite ihrer Art in der Gemeinde. „Der Gehweg rund um den Ampelmast wird so schnell wie möglich noch verbreitert, so dass auch Fahrrad- und Rollstuhlfahrer ohne Probleme an ihm vorbeikommen“, so Oehme, der die Kita-Kinder auf den akustischen Signalgeber aufmerksam macht. Erst drücken, dann warten, dann gehen.

Von Laura Sander

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