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Zehn Sturmeinsätze in Rathenow

Feuerwehr im Dauereinsatz Zehn Sturmeinsätze in Rathenow

Der Sturm, der in der Nacht zu Sonntag über das Westhavelland hinwegzog, hat die Rathenower Feuerwehr auf Trab gehalten. Zehn Mal rückten die Einsatzkräfte aus, um umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste zu beseitigen. Das Buga-Gelände wurde am Nachmittag vorsorglich geschlossen. In der Goethestraße musste ein instabiles Dach gesichert werden.

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Feuerwehrkräfte im Einsatz.

Quelle: K. Harzmann

Rathenow. Um 16.30 Uhr am Samstagnachmittag ging in der Feuerwache Rathenow die erste Alarmierung ein. In der Nähe des Wolzensees hatte eine Windböe einen Baum umgeweht. Weil der auf der Zufahrt zu einer Gartenstraße lag und den Gartenfreunden den Weg zu ihren Lauben versperrte, war die Feuerwehr gefragt. Kurze Zeit nach Eintreffen am Unfallort habe man den Baum aus dem Weg geräumt, sagte Michael Schmidt, der stellvertretende Rathenower Ortswehrführer.

Buga-Gelände wird gesperrt

Ungefähr zu dieser Zeit wurden auch die Buga-Areale in Rathenow, Premnitz und Brandenburg geschlossen. Der Deutsche Wetterdienst hatte Böen mit eine Stärke von acht bis neun angekündigt. Gemäß dem Sicherheitskonzept der Buga wurde das Gelände dann geräumt. Die Räumung sei stressfrei vonstatten gegangen, sagte Stefan Wegner, der für Rathenow verantwortliche Chef vom Dienst. Die Besucher hätten die Entscheidung, das Gelände zu räumen, mit Verständnis aufgenommen. Auf dem Gelände habe der Sturm dann weniger Schaden angerichtet, als befürchtet. Im Optikpark sei ein größerer Baum umgestürzt, auf dem Weinberg ein kleinerer. Außerdem habe man etliche Äste beseitigen müssen. Am Sonntagmorgen konnte das Rathenower Bugagelände wieder ganz regulär um 9 Uhr geöffnet werden.

Zehn Mal rückten die Rathenower Feuerwehrleute nach Auskunft Schmidts aus, um sturmbedingte Schäden zu beseitigen. Der letzte Einsatz fand Sonntagmorgen um 8.10 Uhr im Steckelsdorfer Havelweg statt. Auch hier musste ein umgewehter Baum, der die Fahrbahn versperrte, weggeräumt werden.

Einsatzkräfte sichern

Nach Auskunft Schmidts erfolgten die Alarmierungen in zwei Phasen. Zwischen 16.30 und 18 Uhr habe es drei Einsätze gegeben. Und dann noch einmal sechs zwischen 22.14 und 0.20 Uhr. Um 22.14 Uhr waren die Feuerwehrleute in die Goethestraße/Ecke Kleine Hagenstraße gerufen worden. Das Dach der ehemaligen Gaststätte, die vor einigen Monaten abgebrannt war, drohte herunterzustürzen. Die Einsatzkräfte nahmen die losen Teile herunter und sicherten den Rest.

In einem Hinterhof der Goethestraße war am frühen Samstagabend um kurz vor 18 Uhr ein Baum auf eine Gartenlaube gefallen und hatte diese stark beschädigt. Der Eigentümer kümmerte sich selber um die Beseitigung. Bei keinem der sturmbedingten Einsätzen wurde jemand verletzt.

Von Markus Kniebeler

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