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MAZ-Schulreporter Zeitung zum Anfassen

Woher wissen Reporter eigentlich, dass ein Unfall passiert ist und wie kommt die Zeitung jeden Morgen in den Briefkasten. Das und noch viel mehr wollten sieben Schüler der Förderschule „Spektrum“ von den Rathenower MAZ-Reportern wissen.

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Sie kennen sich bestens aus in Sachen Zeitung, die Schüler der Rathenower Förderschule Spektrum

Quelle: Ch. Schmidt

Rathenow. In Sachen Schulreporter sind die Schüler der Förderschule „Spektrum“ eigentlich alte Hasen. Seit mehreren Jahren beteiligt sich die Einrichtung mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ am MAZ-Zeitungsprojekt. In diesem Jahr nimmt Dagmar Pich von Lipinski mit ihrer Klasse teil. Seit gut einer Woche beginnen die Schüler nun schon ihren Tag mit einer Zeitungsschau. Besonders beliebt ist bei ihnen das tägliche Sudoku-Rätsel im Brandenburg-Teil. Mit dem Inhalt ihrer Tageszeitung haben sich die Mädchen und Jungen in den vergangenen Tagen bereits ausgiebig beschäftigt, nun wollten sie endlich sehen, wie und wo die MAZ entsteht. Einen ersten Einblick verschafften sich die sieben Schulreporter in der Rathenower Lokalredaktion, wo sie den Reportern bei der Arbeit über die Schulter schauen und Fragen stellen durften.

Gleich einen ganzen Zettel mit Fragen hatten die Schüler vorbereitet. Dagmar Pich von Lipinski las ihn stellvertretend für alle vor: Woher wissen Reporter eigentlich, wann ein Unfall oder ähnliches passiert? Wie kommt die Zeitung in den Briefkasten der Abonnenten? Warum gibt es Werbung in der Zeitung? Warum brauchen wir eine Zeitung, wo wir doch das Fernsehen haben? Und wie entsteht die MAZ? Viele Fragen die im Besprechungsraum der Redaktion nacheinander beantwortet und zum Teil auch diskutiert wurden.

Zeitunglesen ist Genuss

Während die Reporterin die Frage, wie die MAZ in die Briefästen kommt, leicht beantworten konnte, wurde über die Konkurrenz zum Fernsehen gemeinsam gegrübelt. Fernsehen ist ein sehr flüchtiges Medium, wer eine Sendung verpasst hat, kann nicht einfach zurückblättern. Auch Sudokus kann man am Fernseher schwerlich lösen, das sahen auch die Schüler ein. Und noch einen wichtigen Pluspunkt für die Zeitung warf Dagmar Pich von Lipinski ein: „Zeitunglesen hat etwas mit Ruhe und Genuss zu tun. Lesen bringt Entspannung im Gegensatz zu schnelllebigen Medien wie dem Fernsehen oder das Internet.“

Nach dem die Schüler auch alle Räume begutachteten hatten, ging es an die praktische Arbeit. Die Reporterin schoss ein Gruppenfoto, das zu erst auf den Computer und anschließend im Redaktionssystem landete und mit wenigen Klicks sogar im Internet, wo es nun alle Welt sehen kann. „So schnell geht das?“, staunte selbst die Pädagogin, die mindestens so interessiert war, wie ihre Schüler. Wie ihr Bild in der gedruckten Zeitung aussieht, das erfahren die Schüler, wenn sie diese Ausgabe in den Händen halten.

Der Ausflug in die Redaktion war nur ein Höhepunkt für die Spektrum-Schüler. Demnächst werden sie gemeinsam das Druckhaus der MAZ in Potsdam besuchen, so dass sie am Ende des Projekts alle waschechte Schulreporter sind.

Von Christin Schmidt

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