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Zusätzliche Stellplätze bei Karls

Erlebnis-Dorf in Elstal wächst Zusätzliche Stellplätze bei Karls

Die vorhandenen 460 Stellplätze bei Karls Erlebnis-Dorf in Elstal reichen in Spitzenzeiten schon jetzt nicht aus. Deshalb soll ein neuer riesiger Parkplatz entstehen.

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Häufig ist der aktuelle Parkplatz am Erlebnis-Dorf überfüllt.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Elstal. Mehr als eine Million Besucher kamen im Zeitraum von der Eröffnung im Mai 2014 bis zum Jahresende 2015 in Karls Erlebnis-Dorf nach Elstal. Der Standort im Havelland habe sich zum wichtigsten der fünf Erlebnis-Dörfer in Deutschland entwickelt, hieß es aus der Firmenzentrale in Rövershagen. Die Gemeinde Wustermark freut sich über Gewerbesteuereinnahmen und darüber, dass Elstal weit über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannter wird.

Der Erfolg hat aber auch eine Schattenseite: Der Verkehr nimmt zu, was dazu führt, dass die Stellplatzkapazitäten am Erlebnis-Dorf nicht ausreichen. „Schon jetzt sind die 460 Parkplätze oft besetzt, in Spitzenzeiten an Wochenenden im Sommer oder zuletzt zwischen Weihnachten und Neujahr liegt der Bedarf bei 800 bis 1000“, weiß Inhaber Robert Dahl. Um die teilweise angespannte Verkehrssituation abzumildern, wurden nördlich der Bundesstraße 5 temporäre Ausweichplätze eingerichtet. Diese sind jedoch planungsrechtlich nicht gesichert.

Abhilfe soll ein neuer riesiger Parkplatz auf der gegenüberliegenden Seite der Straße Zur Döberitzer Heide schaffen. Die Wustermarker Gemeindevertreter stimmten einem entsprechenden Vorentwurf des Bebauungsplanes „Am Erlebnis-Dorf“ am Dienstagabend zu. Ob noch in diesem Jahr gebaut wird, hängt von mehreren Faktoren ab: „Wir wissen nicht, wie lange die Kampfmittelbeseitigung dauern wird und ob dort geschützte Zauneidechsen leben, “, sagt Robert Dahl. Er rechne damit, dass erst 2017 die ersten Stellplätze entstehen.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Am Erlebnis-Dorf“ umfasst die Flächen zwischen dem Erlebnis-Dorf, dem Anschluss der B 5, dem Areal der ehemaligen Adler-/Löwenkaserne sowie dem Schaugehege Döberitzer Heide. Insgesamt sind das inklusive der Tierkoppel, die erhalten bleibt, rund 7,6 Hektar.

Bei maximaler Belegung könnten dort knapp 2000 Stellplätze entstehen. „Allerdings werden wir die Fläche nach und nach bebauen“, sagt Robert Dahl. Zunächst gehe es um 150 Plätze. Vorgesehen ist eine Erschließungsstraße im südlichen Teil des Areals, die auch als Verbindung in die zurzeit brach liegende Fläche der ehemaligen Adler- und Löwenkaserne gedacht ist. Denn auch deren Flächen sollen perspektivisch als Freizeit- und Erholungsstrandort entwickelt werden.

Damit die Besucher reibungslos auf kürzestem Weg von ihrem Stellplatz zum Eingang des Erlebnis-Dorfes kommen, ist ein Shuttle-Service geplant. Auf der knapp 500 Meter langen Strecke könnte ein gewöhnlicher Kleinbus oder eine Touristen-Kleinbahn auf Rädern verkehren. Aber im Familienunternehmen Dahl hat man offenbar noch eine ganz andere Variante im Auge. „Wir prüfen gerade, ob eine Seilbahn möglich und finanzierbar ist“, sagt Robert Dahl.

Nach der Eröffnung des Eiswelt, des Restaurants „Mecklenbürger“ und der neuen Spielwelt Ende 2015 die Erweiterung des Erlebnis-Dorfes in den nächsten Jahren weiter. Geplant ist der Bau einer gläsernen Bierbrauerei mit Gastronomie. Ebenfalls vorgesehen ist eine große Festscheune, in der Veranstaltungen für bis zu 600 Personen, aber auch private Feiern wie Hochzeiten über die Bühne gehen können.

Von Jens Wegener

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