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Zutritt für Große nur in Begleitung von Kindern

5. Rathenower Kinderstadt Zutritt für Große nur in Begleitung von Kindern

Achtung Baustelle – In der Rathenower Kinderstadt im Launepark wird wieder gewerkelt. 75 Mädchen und Jungen haben sich in diesem Jahr für das Projekt angemeldet. Bis Freitag wollen sie ihre Stadt um verschiedene Attraktionen erweitern. Erwachsene haben wie immer nur in Begleitung von Kindern Zutritt.

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Fleißige Kids packen in der Kinderstadt mit an.

Quelle: C. Schmidt

Rathenow. Mit Hammer und Säge, Schippe und Spaten sowie jeder Menge Elan machten sich am Montagmorgen 65 Mädchen und Jungen an die Arbeit, um die Rathenower Kinderstadt im Launepark an der Puschkinstraße aufzuhübschen und um einige Attraktionen zu erweitern. Eine Bühne, einen Barfußpfad, ein Insektenhotel, ein Hochbeet und vieles mehr wird in den nächsten Tagen gebaut. Philipp, Noana und Benjamin haben sich entschieden, gemeinsam mit Helfer Jürgen Albrecht einen Barfußpfad zu bauen.

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75 Kinder haben sich in diesem Jahr angemeldet, um zum fünften Mal die Rathenower Kinderstadt zu erweitern. Mit Hammer, Säge, Schippe und Spaten machen sie sich eine Woche lang an die Arbeit. Unter anderem sollen ein Barfußpfad, ein Wasserfall, eine Bühne und eine Kräuterspirale entstehen. Mit einem großen Fest wird die Bauwoche am Samstag abgeschlossen. Am 3. August beginnt dann das erste betreute Ferienprogramm in der Kinderstadt.

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Dafür mussten sie zunächst einige Zentimeter Erdreich ausschachten. Voll Tatendrang schlug die achtjährige Noana den Spaten in den Boden. „Gar nicht so leicht, vor allem diese störrischen Wurzeln“, bemerkte sie. Noana und die beiden Jungs sind geübte Handwerker, schon mehrmals haben sie geholfen, die Stadt der Kinder aufzubauen und zu erweitern. „Ich war schon vier Mal dabei“, erklärte Philipp stolz. Benjamin macht zum zweiten Mal mit. „Ich haben im letzten Jahr den Pferdestall mit gebaut“, erinnert sich Noana.

25 ehrenamtliche Betreuer helfen mit

Der Verein Kinderstadt Rathenow organisiert in diesem Jahr zum fünften Mal das beliebte Projekt, das komplett aus Spenden finanziert wird. 25 ehrenamtliche Betreuer kümmern sich in diesem Jahr um den Nachwuchs, darunter Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments sowie zahlreiche Abgeordnete des Stadtparlaments. Sie stehen den Kindern mit Rat und Tat zur Seite und überlassen ihnen die kreative Gestaltung der Stadt. Schließlich sollen die Mädchen und Jungen hier ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen verwirklichen. Auch Brandenburgs Arbeits- und Sozialministerin Diana Golze (Die Linke) hat sich wieder Zeit genommen, um mit anzupacken. Als Vereinsvorsitzende und Ideengeberin engagierte sie sich von Beginn an für die Kinderstadt. In diesem Jahr baut sie mit einer Gruppe eine Kräuterspirale, die in den nächsten Tagen mit Pfefferminze, Lavendel, Rucola und vielen anderen Kräutern bepflanzt wird.

Rathenows Kinder bauen zum 5. Mal

Im Frühjahr 2011 wurde im „Bündnis für Familie Westhavelland“ das Projekt Kinderstadt ins Leben gerufen. Ziel war es, Kindern das Leben der Großen näherzubringen.

Die Idee dazu hatten Diana Golze und Mitglieder des KiJuPa Rathenow, die auch die Planungen gemeinsam durchführten. In Potsdam wurden weitere Informationen und Ideen gesammelt, da dort seit Jahren erfolgreich ein ähnliches Projekt auf die Beine gestellt wird.

In diesem Jahr findet die Bauwoche vom 27. bis 31. Juli statt. Von 9 bis 15 Uhr wird täglich gewerkelt. Das Ferienprogramm beginnt am 3. August. Bis zum Ende der Sommerferien werden die Kinder montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr betreut.

Am Samstag, 1. August findet das Bauwochenabschlussfest von 14 bis 18 Uhr statt. Eintritt frei.

Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 75 Kinder angemeldet. Nicht alle waren am Montag dabei. Einige stoßen erst im Lauf der Woche dazu, erzählt die stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Kerstin Braunschweig. Auch sie begleitet das Projekt bereits von Beginn an, arbeitet als Betreuerin mit und hat den Überblick übers Große und Ganze. Eingeteilt in acht Gruppen werden die kleinen Handwerker und Gärtner bis Freitag ihre Einzelprojekte realisieren. Am Samstag soll dann ein großes Fest in der neu gestalteten Kinderstadt mit den Eltern gefeiert werden. Dazu sind alle interessierten Kinder und Erwachsenen eingeladen, betont Braunschweig. Schließlich sollen möglichst viele Menschen sehen, was geleistet wurde.

Nach der Bauwoche folgt das Ferienprogramm

Ab 3. August wird es dann erstmals ein betreutes Ferienprogramm mit Übernachtungsparty, Sport und Theaterprojekt in der Kinderstadt geben. Etwa 20 Kinder haben sich bisher dafür angemeldet, so Braunschweig. Genau wie die Bauwoche ist auch das Ferienprogramm Dank des Engagements zahlreicher ehrenamtlicher Helfer und der eingesammelten Spenden kostenlos. Lediglich für drei Veranstaltungen sind insgesamt zwei Euro für die Versorgung eingeplant. Leider gibt es genau für diese Tage viel weniger Anmeldungen, so Braunschweig. Das Programm steht, nur für den 17. August suchen die Organisatoren noch händeringend eine Tanzlehrerin.

Rund 100 Rathenower Unternehmen hatte der Verein in diesem Jahr um Unterstützung gebeten. Knapp 30 erklärten sich bereit, das Projekt mit Spenden zu unterstützen. Die sind nötig, um das Material sowie Speisen und Getränke für die Kinder kostenlos zur Verfügung zu stellen. Ein großes Anliegen des Vereins ist es, allen interessierten Kindern die Teilnahme zu ermöglichen.

Von Christin Schmidt

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