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Havelland Zuwachs im GVZ Wustermark
Lokales Havelland Zuwachs im GVZ Wustermark
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00:37 24.07.2015
Der Grundstein ist gelegt: Ralph Sonntag, Holger Schreiber und Bernd Haase (v.l.) Quelle: Tanja M. Marotzke
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Wustermark

Wer ab kommenden Frühjahr aus Richtung Brieselang kommend ins Güterverkehrszentrum Wustermark (GVZ) fährt, wird am Eingangstor des Gewerbegebietes ein hochmodernes Bürogebäude im Passivhausstandard sehen. Darin sitzen dann die Mitarbeiter der Edison Energietechnik GmbH. So zumindest erhofft es sich Geschäftsführer Ralph Sonntag: „Wir sind zuversichtlich, dass bei Bau alles passt und die Baufirma Vollack ihre Terminvorgaben einhalten kann.“

Den ersten Schritt auf dem Weg dorthin vollzogen am Montagnachmittag Ralph Sonntag, Vollack-Standortleiter Bernd Haase und Wustermarks Bürgermeister Holger Schreiber. Sie mauerten den Grundstein für den neuen Firmensitz von Edison in der Rostocker Straße 10. Vorher wurden die Baupläne, einige Münzen, eine Wustermarker Anstecknadel und die MAZ vom Tage in die Schatulle gelegt und diese im Mauerwerk versenkt.

Edison bietet Kunden in ganz Deutschland Planung, Bau und Wartung von Hochspannungsfreileitungen und Kabelanlagen und ist so am Umbau des deutschen Stromnetzes im Zuge der Energiewende beteiligt. Allein 90 Mitarbeiter sind derzeit im ganzen Land auf Baustellen unterwegs. Zu den 18 Beschäftigten im jetzigen Firmensitz werden ab 2016 weitere sieben hinzukommen.

„Seit 2008 gab es Überlegungen, unsere Firmenzentrale vom jetzigen Umspannwerk Wustermark zu verlegen, weil abzusehen war, dass wir mehr Platz brauchen“, sagte Geschäftsführer Sonntag. Mit Hilfe der Gemeinde Wustermark sei man schließlich auf das 14 000 Quadratmeter-Grundstück im GVZ gekommen.

Zum Unternehmen

Die Edison Energietechnik GmbH ist auf den Bau von Stromleitungen zwischen 110 kV und 380 kV – seien es Freileitungen oder erdverlegte Kabelanlagen – spezialisiert.

Die Firma baut, modernisiert oder setzt Leitungen instand und schafft so eine Infrastruktur, die Strom an jeden gewünschten Ort liefert: in Wohnsiedlungen, Fabriken, Gewerbegebiete oder zum Antrieb von Bahnen im Fern- und Regionalverkehr.

Zudem bietet das Unternehmen Auftragsmanagement und flächendeckende Baulogistik. Seit April 2015 ist Edison Teil der internationalen ELTEL Gruppe mit 8600 Mitarbeitern. Innerhalb der ELTEL Gruppe betreibt Edison das Freileitungsgeschäft in Deutschland.

„Das künftige Bürogebäude ist das erste und mit 600 Quadratmetern größte privatwirtschaftlich geplante Gebäude dieser Art in Brandenburg“, erklärte Vollack-Chef Bernd Haase. Zu den Vorteilen meinte er:„Ein Passivhaus verbraucht 90 Prozent weniger Heizwärme als ein herkömmliches Gebäude. Selbst gegenüber einem Neubau werden rund 75 Prozent an Wärme eingespart.“ Außerdem werde die benötigte Energie sogar weitestgehend autark produziert: Eine Geothermieanlage mit Wärmepumpe und fünf Erdsondenbohrungen, die bis zu 90 Meter tief reichen, sorgt im Winter für Wärme und im Sommer für die Kühlung des Gebäudes. Zudem wurde das Gebäude so konzipiert, dass eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach installiert werden kann. Die Baukosten sind etwa fünf bis zehn Prozent höher gegenüber einem herkömmlichen Neubau. Zusätzlich zum Bürohaus entstehen ein Werkhof mit Lagerhalle (1000 Quadratmeter), einem Freilager (4000 m²) sowie zwei überdachten Lagerflächen (je 350  m²). Die Investitionssumme Über weiteren Zuwachs im Güterverkehrszentrum freut sich Bürgermeister Holger Schreiber. „Wustermark ist eine zukunftsfähige Gemeinde. Und Edison investiert in zukunftsorientierte Bereiche. Außerdem verbessert sich mit dem Umzug des Unternehmens jetzt der Branchenmix im GVZ.“ Er sicherte auch während der Bauphase die Hilfe der Gemeinde zu. Noch nicht klar ist die Weiternutzung des bisherigen Firmengebäudes Am Umspannwerk, wo Edison Mieter ist.

Von Jens Wegener

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