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Havelland Zuwegung ist Gemeinden ein Dorn im Auge
Lokales Havelland Zuwegung ist Gemeinden ein Dorn im Auge
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00:17 13.03.2017
Auf dem Verbindungsweg von Rohrbeck nach Elstal kommt es immer wieder zu brenzligen Situationen. Quelle: Archiv
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Dallgow-Döberitz

Rund 3,5 Meter breit und ursprünglich für alle Fahrzeuge ausgelegt, die aufgrund ihrer schwachen Motorleistung die B 5 nicht befahren dürfen – der Verbindungsweg zwischen Elstal und Rohrbeck wird jedoch nicht nur von Traktoren, Mopeds und Fahrrädern genutzt. Tatsächlich wählen viele Autofahrer den Entlastungsweg, um sich die Auffahrt auf die Bundesstraße zu sparen.

Beträchtlich langsamer fahren sie hingegen nicht. „90 Prozent aller Autofahrer sind mit mehr als 60 Stundenkilometern unterwegs, obwohl nur 30 erlaubt sind“, sagt Hans-Peter Pförtner (Freie Wähler). „Mit knapp 100 Autos wurde seinerzeit pro Tag gerechnet, heute können es an manchen Tagen sogar bis zu 1000 Autos werden“, so Pförtner weiter.

Belastung für zwei Gemeinden

Seit Jahren ist den Gemeinden Dallgow und Wustermark der Weg ein Dorn im Auge. In der Elstaler Siedlung „Zum Hakenberg“ sind es vor allem die Raser und die großen landwirtschaftlichen Maschinen, die sich durch die enge Siedlung fädeln. Nachdem die Installation von Schwellen in der Vergangenheit nichts gebracht hat, sollen nun Straßeneinengungen und Piktogramme zur gewünschten Verkehrsberuhigung führen. Den Dallgowern geht es ebenfalls um den starken Durchgangsverkehr, der vor allem den kleinen Ortsteil Rohrbeck stark belastet.

Enge Pflasterstraßen bieten keinen Platz, die Lautstärke der passierenden Fahrzeuge hält die Rohrbecker in Atem. „Wir müssen innerhalb der nächsten Monate dafür sorgen, dass der Durchgangsweg nur noch für den landwirtschaftlichen Verkehr freigegeben wird, für den er ursprünglich gedacht war. Vor allem mit Aussicht auf das neue Bauprojekt von Karls oder das Olympische Dorf, in dem rund 800 Wohneinheiten entstehen sollen“, so Pförtner.

Passendes Straßenschild fehlt

Das Fehlen eines passenden Straßenschildes habe die Maßnahme bislang verhindert. Denn es gibt zwar mehr als 400 Verkehrszeichen in Deutschland, ein passendes für den Verbindungsweg zwischen Rohrbeck und Elstal existiert jedoch nicht. Nämlich eines, das ausweist, dass nur Fahrzeuge erlaubt sind die technisch bedingt nicht schneller als 60 Kilometer pro Stunde fahren können.

Einfach ein neues Zusatzschild für diesen speziellen Fall zu kreieren, sei nicht möglich. Dies bestätigte nach der Unteren Verkehrsbehörde zuletzt auch der Brandenburgische Petitionsausschuss. „Der Petitionsausschuss des Bundestages hingegen ließ nun verlauten, dass lediglich Zusatzzeichen nicht zulässig seien.

Andere Verkehrszeichen sind es laut Straßenverkehrsordnung hingegen schon“, so Hans-Peter Pförtner. Eine aktuelle Verkehrszählung zu einer repräsentativen Zeit soll nun einem persönlichen Gespräch mit Landrat Roger Lewandowski vorausgehen, das nach vielen Jahren endlich die erhoffte Lösung bringen soll. Auch mit der Nachbargemeinde Wustermark wolle Pförtner verstärkt in Kontakt treten und gemeinsam nach einer Lösung suchen.

Von Laura Sander

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