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Havelland Zweckverband WAH zieht positive Bilanz
Lokales Havelland Zweckverband WAH zieht positive Bilanz
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17:36 27.04.2018
Ketziner Schüler besuchten im Vorjahr das Klärwerk des WAH in Roskow. Quelle: Wolfgang Balzer
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Havelland

Mit dem Verkauf von Trinkwasser und dem Entsorgen von Schmutzwasser und Fäkalien hat der Wasser- und Abwasserverband Havelland (WAH) im vergangenen Jahr einen leichten finanziellen Überschuss von etwa 100 000 Euro erzielt. Das sagte Vorsteher Thomas Seelbinder in der Verbandsversammlung am Donnerstag in Nauen. Um gleich zu ergänzen. „Es ist eine gute schwarze Null und wir haben damit seit 20 Jahren einen positiven Jahresabschluss geschafft, und das bei kostendeckenden Gebühren.“

Dabei sind die Umsatzmengen von Trinkwasser im Jahr 2017 gegenüber 2016 sogar leicht zurückgegangen. Verkaufte der WAH im Vorjahr 2,26 Millionen Kubikmeter, waren es ein Jahr zuvor 2,33 Millionen. Zum Trinkwasser gehört auch das Gartenwasser und dieser Verbrauch sei stark witterungsabhängig, so Seelbinder. Im letzten Jahr sei es nicht so warm gewesen, so dass die Leute in den Gärten weniger gesprengt hätten. So lag die verbrauchte Gartenwassermenge 2017 bei rund 116 000 Kubikmetern, ein Jahr zuvor noch bei 185 000 Kubikmetern.

Einwohnerzuwachs wirkt sich aus

Bei Fäkalwasser sank die zu entsorgende Menge von 120 000 Kubikmeter in 2016 auf 114 000 Kubikmeter in 2017. Lediglich beim Schmutzwasser stieg die Umsatzmenge um rund 28 000 auf 1, 955 Millionen Kubikmeter.

In den nächsten Jahren werden sich die Mengen bei Trink- und Schmutzwasser im Verbandsgebiet stark erhöhen, prognostiziert Thomas Seelbinder. Die große Zahl von Zuzüglern in den Regionen um Nauen, Brieselang, Wustermark und Ketzin/Havel sei dafür verantwortlich. Im Vergleich zu 2016 gab es Einwohnerzuwächse in Nauen von rund 400, in Wustermark von etwa 200, in Brieselang von 170 und in Ketzin von 40 – Tendenz schnell steigend.

Bautätigkeit nimmt weiter zu

Viele dieser Neu-Havelländer hätten gebaut, weitere neue Wohngebiete kämen noch hinzu. Ein Fakt unterstreicht das: Hat der WAH im gesamten letzten Jahr 240 Neuanschlüsse (Trink- und Schmutzwasser) hergestellt, waren es in den ersten drei Monaten dieses Jahres schon 140. Der Verband komme kaum hinterher, weil es bei den Standrohren, die für die Wasserversorgung des Grundstückes während der Bauphase benötigt werden, immer längere Lieferzeiten der Hersteller gebe, so der Vorsteher.

Wasserwerk Radelandberg wird saniert und ausgebaut

Die Umsatzsteigerungen seien auch nötig, weil der WAH in den weiteren Ausbau des Klärwerkes Roskow und des Wasserwerkes Radelandberg in Elstal Millionen investiert. Als erster Schritt geht am 30. Mai ein 1000-Kubikmeter-Wasserbehälter am Wasserwerk Radelandberg in Betrieb, so dass von dort zunächst Anwohner und bei voller Ausbaustufe des sanierten Wasserwerkes die künftigen Bewohner des Olympischen Dorfes Elstal mit Trinkwasser versorgt werden können.

Von Jens Wegener

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