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Havelland Das KiJuPa hat nun eine Doppelspitze
Lokales Havelland Das KiJuPa hat nun eine Doppelspitze
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10:39 04.04.2018
Die neue Vorsitzende Frederike Timme (vorn) mit Maximilian Vogt, Denise Jäkel (l.) und Lea Kolbatsch-Weremschuck (r.). Quelle: Christin Schmidt
Rathenow

 Nach 385 Tagen als Vorsitzender des Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa) Rathenow hat Maximilian Vogt seinen Rücktritt erklärt. Weil sich der 28-Jährige mehr Zeit für seine Familie nehmen will, verabschiedet er sich nach sechs Jahren Mitgliedschaft vom KiJuPa.

Ende letzter Woche saß er zum letzten Mal in einer Sitzung des Gremiums und nahm an der Wahl seiner Nachfolgerin teil. Die 17-Jährige Frederike Timme, seit 2016 stellvertretende Vorsitzende, kandidierte für den Vorsitz. Denise Jäkel bewarb sich um den Posten als Stellvertreterin. Beide wurde einstimmig gewählt.

Vor wenigen Wochen hatten Frederike Timme und Denise Jäkel gemeinsam das Bürgermeisterwahlforum geleitet, nun wollen sie das KiJupa mit vereinten Kräften voranbringen.

Nach mehr als einem Jahr als stellvertretende Vorsitzende fühlt sich Frederike Timme dieser Aufgabe gewachsen. Auch Denise Jäkel hat KiJuPa-Erfahrungen. Von 2013 bis 2015 war sie stellvertretende Vorsitzende des Gremiums. Sie kümmert sich nun auch um die Pressearbeit.

Rathenows Jugendkoordinator bedankt sich bei Maximilian Vogt

Mit dem Ausscheiden von Maximilian Vogt hat das KiJuPa aktuell fünf Mitglieder. Anders als in der großen Politik sind es ausschließlich junge Frauen, die sich hier engagieren. Ideen und Pläne für die nächsten Monate hat das Team schon.

„Wir planen Projekte und Aktionen zu den Europa-, Landtags- und Kommunalwahlen im nächsten Jahr. Zum einen um neue Mitglieder zu gewinnen. Es geht aber auch um Aufklärung. Uns ist aufgefallen, dass es zur Europawahl nur sehr wenig Infos gibt“, so Timme.

Sie will zunächst mit ihren Mitstreitern verstärkt Kontakte pflegen, mit Parteien und Abgeordneten sprechen, aber auch Bürger befragen. Eine Zusammenarbeit mit den Stinknormalen Superhelden und dem Aktionsbündnis „Unser Rathenow“ ist ebenfalls geplant.

Zudem denkt das KiJuPa über eine Wiederbelebung des Rathenower Jugendtags nach. „Um die Angebote zu den Jugendlichen zu holen und nicht darauf zu warten, dass die Jugend weiß, was wo los ist“, so Denise Jäkel.

Jugendkoordinator Tilo Windt bedankte sich nach der Wahl bei Maximilian Vogt. „Es war ein erfolgreiches Jahr. Du hast deine Ziele erreicht und sogar noch einiges mehr“, lobte Windt.

Ob und wie er sich künftig politisch in Rathenow engagieren wird, ließ Maximilian Vogt zunächst offen. Interessant sei für ihn als Erzieher auf jeden Fall die Mitarbeit im Kita- und Hortbeirat. Auch die Kandidatur für die Stadtverordnetenversammlung im nächsten Jahr schließt er nicht aus.

Von Christin Schmidt

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