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Zwei neue Fotoausstellungen im Optikpark

Rathenow Zwei neue Fotoausstellungen im Optikpark

Gleich zwei Fotoausstellungen wurden am Mittwoch im Rathenower Optikpark eröffnet. Im Blauen Café präsentieren Mitglieder des Vereins Fotofreunde Havelland farbenprächtige Aufnahmen von Pflanzen und Blumen. Im Zellenspeicher zeigen alte Stadtansichten, wie in Rathenow vor mehr als 100 Jahren gelebt und gearbeitet wurde.

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So schön ist der Frühling im Rathenower Optikpark. Aufnahme aus der am Mittwoch eröffneten Ausstellung.

Quelle: Christoph Prochotta

Rathenow. Es gibt wohl kaum einen Ort in Rathenow, an dem mehr fotografiert wird als im Optikpark. Die Farbenpracht der Pflanzen, die Wasserkulisse, der Blick auf die Stadt mit Weinberg und Sankt-Marien-Andreas-Kirche – all dies sorgt dafür, dass Kameras und Fotohandys im Minutentakt in Anschlag gebracht werden. Aber jeder, der mehr will als nur knipsen, weiß, dass ein gutes Foto einer Komposition gleicht. Licht, Schärfe, Aufbau, Atmosphäre – all diese Dinge sorgen dafür, dass der Blick des Betrachters die Aufnahme nicht interesselos streift, sondern am Motiv hängen bleibt.

Wie man als Fotograf mit einer Aufnahme die Blicke auf sich zieht, das ist in einer kleine Fotoausstellung zu beobachten, die am Mittwoch im Blauen Café auf dem Gelände des Rathenower Optikparks eröffnet wurde. Die Fotofreunde Havelland, ein Verein von zwölf begeisterten Amateurfotografen, hat die Aufnahmen geliefert, die bis zum Ende der Saison die Wände des Cafés zieren werden.

Blumen professionell in Szene gesetzt

„Farbenpracht im Optikpark“ lautet der Titel der Ausstellung. Und es sind natürlich Blumen zu sehen. Aber eben nicht so, wie sie in tausendfacher Ausführung abgelichtet werden. Sondern professionell in Szene gesetzt: Die Tulpen etwa, die sich ebenso klar wie zart vor dem havelländischen Sommerhimmel abzeichnen, als hätte sie ein Landschaftsbildner eigenhändig installiert. Die rosafarbene Nelke, über der ein nektarsaugendes Insekt wie eingefroren in der Luft steht, um seinen Saugrüssel zu platzieren. Der Wassertropfen auf dem Seerosenblatt, der mittels perfekter Auswahl der Schärfentiefe so im Fokus steht, als gäbe es um ihn herum keine Welt mehr. Und dann ist da noch der nächtliche Blick vom Optikpark hinüber in die Stadt, die mit den warmen Lichtern und den charakteristischen Kirch- und Leuchttürmen einen betörenden Zauber ausstrahlt.

Christoph Prochotta und Birgit Müller von den Fotofreunden Havelland haben Aufnahmen zur Ausstellung beigesteuert

Christoph Prochotta und Birgit Müller von den Fotofreunden Havelland haben Aufnahmen zur Ausstellung beigesteuert.

Quelle: Markus Kniebeler

Christoph Prochotta hat viele der zwölf Aufnahmen gemacht. Am Mittwoch war er, der gemeinsam mit seiner Vereinskollegin Birgit Müller die Ausstellung eröffnet hatte, ganz angetan vom Ausstellungsort. Und auch Sven Kolberg, der Veranstaltungschef des Optikparks und in dieser Funktion verantwortlich für die Ausstellung, war zufrieden. „Tolle Fotos, die jede Aufmerksamkeit verdient haben“, sagte er. Optikpark-Geschäftsführer Joachim Muus ergänzte, dass der Park Künstlern und Fotografen immer wieder Gelegenheiten biete, ihre Arbeiten zu präsentieren. „Wir haben auf dem Gelände die Möglichkeit, Kunstwerke einem größeren Publikum zu zeigen. Warum sollten wir es nicht tun?“, so seine rhetorische Frage.

Seit Mittwoch ist im Optikpark übrigens noch eine zweite Fotoausstellung zu sehen. „Alte Rathenower Ansichten“ hängen im Neuen Zellenspeicher. Es handelt sich um historische Fotos, die Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts aufgenommen wurden. Die Havelmühlen sind zu sehen, die Schlote der Ziegeleien, und andere markante Orte. Besonders interessant sind diese Ansichten für jene Betrachter, die wissen, wo die Aufnahmen gemacht wurden und vor Augen haben, wie es dort heute aussieht. Denn dann erst erkennt man, wie sich die Stadt im Laufe der Zeit verändert hat.

info: Beide Ausstellungen können zu den Öffnungszeiten des Optikparks besucht werden. Sie bleiben bis zum Ende der Saison installiert.

Fotofreunde Havelland

Die „Fotofreunde Havelland“ ist ein Verein von zwölf Amateurfotografen, die über das gemeinsames Hobby verbunden sind.

An jedem 2. Sonntag im Monat treffen sich die Fotofreunde in den „Märkischen Bierstuben“, um sich auzutauschen, Projekte zu planen, Exkursionen zu verabreden. Interessierte sind jederzeit willkommen.

Auf einer eigenen Internetseite stellen die Fotofreunde sich und ihre Aufnahmen vor. Die Adresse: www.fotofreunde-havelland.de

Von Markus Kniebeler

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