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Havelland Zweimal Sportstättenförderung für Premnitz
Lokales Havelland Zweimal Sportstättenförderung für Premnitz
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19:25 27.05.2016
Schülersprecher Maurice Liebeck mit den Förderbescheiden, die auch Geld für eine Erneuerung der alten Hallendecke zusagen. Quelle: Bernd Geske
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Premnitz

Die Stadt Premnitz hat am Freitag zwei Förderbescheide für Zuwendungen aus dem Goldenen Plan Havelland für Sportstätten erhalten, mit deren Hilfe zwei schon etwas ältere Probleme gelöst werden können. Eckhard Wilke vom Sportreferat des Landkreises übergab einen Bescheid in Höhe von 17 160 Euro für Wärmedämmung und Schallschutz an der Turnhallendecke der Premnitzer Oberschule, deshalb hatte man sich zur feierlichen Übergabe dort zusammen gefunden (Foto oben). Außerdem brachte er noch einen Bescheid über 9 900 Euro für eine neue Beregnungsanlage des Sportplatzes an der Fabrikenstraße mit.

Immer wieder sind Teile von der Turnhallendecke herab gefallen

An der gegenwärtig noch mit einem geflochtenen Material von unten abgeschlossenen Decke der Turnhalle waren viele Schäden erkennbar, die zum großen Teil von auftreffenden Bällen stammen. Immer wieder, so war zu hören, seien beim Sportunterricht oder Vereinssport des TSV Chemie Premnitz Teile herab gefallen. „Die Hallendecke ist nicht ballwurfsicher“, fasste es Fachbereichsleiterin Carola Kapitza zusammen. Die Lampen der Halle seien vor wenigen Jahren erneuert worden, nun sei es dringend erforderlich, auch Prallschutz, Schallschutz und Wärmedämmung zu regeln. Die gegenwärtige Wärmedämmung stamme noch aus DDR-Zeiten und entspreche überhaupt nicht mehr den modernen Anforderungen. Die Stadt Premnitz gebe als Eigenanteil hier 26 000 Euro dazu, teilte sie mit. Die Decke werde ein Stück tiefer nach unten abgehängt. In den Sommerferien sollten die Arbeiten ausgeführt werden.

Geld für die Infrastruktur des Sports

Den Goldenen Plan Havelland des Landkreises zur Förderung der sportlichen Infrastruktur gibt es seit zehn Jahren.

Vom Landkreis ist er aufgelegt worden, um Sportstätten fördern zu können, die beim Goldenen Plan für das Land Brandenburg nicht berücksichtigt wurden.

Das Ziel ist, die Rahmenbedingungen für sportliche Aktivitäten im Landkreis Havelland zu verbessern.

Gewährt werden vom Landkreis nicht rückzahlbare finanzielle Leistungen für Instandsetzungen oder bauliche Maßnahmen an vereinseigenen, langfristig gepachteten oder gemeindeeigenen Sportanlagen und Vereinsräumen.

Mit der neuen Beregnungsanlage für den Sportplatz habe die Stadt bereits im vergangenen Jahr angefangen, berichtete Carola Kapitza. Zunächst sei ein neuer Brunnen zur Wasserfassung gebohrt worden und die elektrischen Leitungen wurden verlegt. Als Eigenanteil zu der vom Landkreis bewilligten Fördersumme gibt die Stadt Premnitz hier 15 000 Euro dazu. Geschaffen werden soll damit in der Sommerpause eine moderne Unterflurberegnungsanlage für den 1. Platz im Stadion der Chemiearbeiter, auf dem die 1. Männermannschaft des TSV Chemie spielt. Weil die neue Beregnungsanlage eine passgenaue Beregnung des Fußballrasens ermöglichen soll, erhofft sich die Verwaltung davon auch, dass künftig kaum noch Wasser auf die Aschenbahn des Stadions gelangt und dadurch der Aufwuchs von Unkraut auf der Bahn vermindert wird.

Wärmedämmung wird sich durch verminderte Heizkosten auszahlen

Der Premnitzer Bürgermeister Roy Wallenta (parteilos) sagte, er freue sich sehr über die Fördermittel vom Landkreis. Er wies darauf hin, dass sich speziell die Geldausgabe für eine neue Wärmedämmung an der Turnhallendecke bald für die Stadt durch verminderte Heizkosten auszahlen wird. Er wies auch anerkennend darauf hin, dass die Fußballer des TSV Chemie eine sehr gute Saison gespielt haben und gegenwärtig in der Landesliga Nord auf dem 4. Tabellenplatz stehen.

Die Stadt Premnitz war im April vom Landkreis schon mit einer Zuwendung aus seinem Kleininvestitionsprogramm für Schulen bedacht worden. Sie erhielt 5 050 Euro und kann einschließlich ihres Eigenanteils nun 12 000 Euro ausgeben, um für die Oberschule eine digitale Schreibtafel namens Whiteboard und ein digitales „schwarzes Brett“ sowie für die Grundschule Am Dachsberg ein Whiteboard und eine gläserne Vitrine für den Kunstunterricht anzuschaffen.

Von Bernd Geske

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