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Zweite Hilfsaktion für Gambia erfolgreich

Rathenow (Havelland) Zweite Hilfsaktion für Gambia erfolgreich

Bereits zum zweiten Mal hat Elke Dartsch aus Göttlin eine Hilfsaktion für das Dorf Kitty in Gambia gestartet. Ende letzten Jahres rief sie die Havelländer auf, Orangenbäume für einen Gemeinschaftsgarten zu spenden. Nun konnte jeder dabei helfen, den Bau eines Brunnens zu finanzieren. Die Resonanz war überwältigend.

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Maisernte in Kitty: Im März besuchte Elke Dartsch (Mi.) Gambia und machte sich ein Bild von der Arbeit des Vereins.

Quelle: privat

Rathenow. In nur einer Woche haben zahlreiche hilfsbereite Westhavelländer 1000 Euro gespendet, um den Bau eines Brunnens in dem Dorf Kitty in Gambia zu unterstützen. Dazu aufgerufen hatte Anfang September die Göttlinerin Elke Dartsch, die seit zwei Jahren den Verein „Hand in Hand“ unterstützt. „Der Verein leistet wirklich Hilfe zur Selbsthilfe, jeder Cent kommt bei den Menschen in Gambia an“, betont Elka Dartsch. Im März war sie selbst in Kitty, um mit eigenen Augen zu sehen, wie der Verein arbeitet.

„Viele Menschen wollen gern Hilfsorganisationen unterstützen, sind zugleich aber sehr kritisch wenn es ums Spenden geht. Mir geht es da nicht anders. Man möchte sicher gehen, dass das Geld auch wirklich ankommt. Deshalb habe ich mir vor Ort ein Bild gemacht“, erklärt Elke Dartsch. Sie ist kein Vereinsmitglied, steht aber in engem Kontakt mit „Hand in Hand“ und hat nun bereits die zweite Hilfsaktion gestartet.

Erst 180 Orangenbäume, jetzt 1000 Tropfen aus Rathenow

Im vergangenen Jahr rief Elke Dartsch die Havelländer dazu auf, Orangebäume für einen Gemeinschaftsgarten in Kitty zu spenden – mehr als 180 Bäume gedeihen nun Dank dieser Hilfe in Kitty. Anfang September rief sie nun unter dem Motto „1000 Tropfen sind ein Brunnen“ die Havelländer dazu auf, mit einem Euro den Bau eines Brunnen für den Gemeinschaftsgarten zu unterstützen.

Auf dem Rathenower Stadtfest warb Elke Dartsch am 9. September mit weiteren Helfern erstmals für die Aktion, am 18. September besuchte sie den Rotary Club Havelland und konnte die noch fehlenden Tropfen einsammeln. In nur neun Tagen hatte Elke Dartsch die 1000 Euro für den Brunnen zusammen. Unterstützt wurde sie dabei auch vom Kolonistenhof Großderschau, der ebenfalls Spenden sammelte. „Die Resonanz war überwältigend. Es gab viele kritische Nachfragen, aber in den Gesprächen wurde auch deutlich, dass die Menschen inzwischen Vertrauen gefasst haben. Sie verfolgen die Projekte in Kitty in der Presse und auf Facebook und erleben die Fortschritte mit“, berichtet Elke Dartsch.

Im November fliegt die Vereinsvorsitzende Kerstin Gebhardt nach Kitty, um mit den Dorfbewohnen den Brunnenbau zu organisieren. Spätestens im März soll das Projekt abgeschlossen sein. Elke Dartsch plant derweil schon eine neue Aktion. Es gibt also weiterhin die Möglichkeit, „Hand in Hand“ zu unterstützen.


Von Christin Schmidt

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