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9. Karnevalistentreffen in Rathenow

Zeitreise durch die Jahrzehnte 9. Karnevalistentreffen in Rathenow

Neun Tanzgruppen und das Männerballett des Gastgebers gestalteten unter anderem das Programm zur diesjährigen, bereits 9. Fremdensitzung des Rathenower Carnevals-Clubs (RCC) im Havelrestaurant „Schwedendamm“. Das Programm der Veranstaltung war ein einziger bunter Ritt durch die vergangenen Jahrzehnte. Das Publikum war begeistert.

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Die Funkengarde des Friesacker Karnevalsclubs trat erstmals auswärts vor Publikum auf.

Rathenow. Neun Tanzgruppen und das Männerballett des Gastgebers gestalteten unter anderem das Programm zur diesjährigen, bereits 9. Fremdensitzung des Rathenower Carnevals-Clubs (RCC) im Havelrestaurant „Schwedendamm“. Dazu gehörten neben den „Sternchen“ und der „Grünen Garde“ auch die „nachwachsenden (F)rohstoffe“ des RCC, wie Präsident Mario Lienig die „Sternschnuppen“ am Samstagabend anmoderierte.

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Neun Tanzgruppen und das Männerballett des Gastgebers gestalteten unter anderem das Programm zur diesjährigen, bereits 9. Fremdensitzung des Rathenower Carnevals-Clubs (RCC) im Havelrestaurant „Schwedendamm“. Das Programm der Veranstaltung war ein einziger bunter Ritt durch die vergangenen Jahrzehnte. Das Publikum war begeistert.

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Die Jüngste unter ihnen ist die erst vierjährige Edel Edelbert aus Rathenow. Sie gehört zu den sechs der insgesamt zehn „Sternschnuppen“, die in dieser Saison neu dabei sind. „Habt ihr toll gemacht“, lobte Uwe Rahn, Präsident des Friesacker Karnevalsclubs (FKC) seine Funkengarde, die in Rathenow erstmals vor fremdem Publikum auftraten. Bei ihnen tanzte Jugendprinzessin Amelie Jesse (16) mit, die schon seit zehn Jahren beim FKC tanzt. Mit ihrer Darbietung von „Aber bitte mit Sahne“ und weiteren Titeln erinnerten die RCC-“Raketen“ an den verstorbenen Sänger Udo Jürgens.

Vierjährige war die Jüngste

In die Vergangenheit entführten auch die PCC-Girls, die jungen Tänzerinnen des Pessiner Carnevalsclubs. Passend zum Revival der Musik der 50er Jahre tanzten sie in schicken Kleidern zur Musik von Adele. In die 70er ging es mit den RCC-“Sternchen“ und Funkmusik. Zehn Jahre weiter tanzte man zur Musik des Kinoerfolgs „Flashdance“ mit dem Garlitzer Carnevalsclubs (GCC). Und mit den „Sternchen“ des Buckower Carnevalsvereins war man wieder in den 2000er Jahren angelangt.

Mit Diana II. und Frank II. traf auch das BCV-Prinzenpaar beim Austausch der Vereinsorden auf das RCC-Prinzenpaar Diana I. und René I. Während die Garlitzer seit der 1. RCC-Fremdensitzung dabei sind, begrüßte Mario Lienig die Präsidentin Jacqueline Damus und das Prinzenpaar Monika II. und Bastian 52. vom Brandenburger Karnevalsclubs (BKC) erstmals in Rathenow. Sie hatten Interpretationen von Helene Fischer und Beatrice Egli im Gepäck.

Gäste aus Brandenburg erstmals angereist

Zu ihrer Fremdensitzung in der diesjährigen 63. Saison begrüßten die Rathenower auch die Narren des Lehnitzer Karnevalsklubs (LKK) aus Oranienburg. Nicht zum ersten Mal kamen die Freunde aus Kamern. Neben ihrem famosen Sketch, der sehr viel Koordination erforderte, brachten sie Prinz Norbert I. mit. Für ihre 30. Saison dichtete er einen neuen Text auf Leonard Cohens „Halleluja“. Mit „Komm zur Buga“ schaute er auf das Großereignis in der Havelregion aus dem Vorjahr zurück.

Die charmanten Tänzerinnen der neuen Tanzgruppen durften indes jedes Mal eine Zugabe geben. So endete das Programm, ganz im Stile Thomas Gottschalks, weit nach Plan. Gefeiert wurde später noch bis 2 Uhr nachts.

Bei der Fremdensitzung zeichnete RCC-Präsident Mario Lienig auch langjährige Vereinsmitglieder aus. Nicht mehr im Elferrat aktiv ist Werner Franz. Im Laufe seiner 25-jährigen Mitgliedschaft war er elf Jahre lang Präsident. Er erhielt den Orden des Karnevalsverbandes Berlin-Brandenburg (KVBB) in Gold. Im Jahr 2001 begann Jennifer Kämpfe als Tänzerin bei den „Sternchen“. Nach ihrer Babypause ist sie seit 2011 wieder dabei, tanzt selbst bei den „Raketen“ und leitet und choreographiert seit 2012 die „Sternchen“ und seit dieser Saison auch die „Raketen“. Sie erhielt den KVBB-Orden in Silber.

Von Uwe Hoffmann

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