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Lokales In gemütlicher Runde bei den Dotsch Riders
Lokales In gemütlicher Runde bei den Dotsch Riders
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12:15 29.08.2016
Surströmming – salzig, aber lecker, meint Hajo Wenk. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Deutsch Wusterhausen

Schattenplätze waren begehrt am Samstag beim 24. Motorradtreffen der Dotsch Riders am Sportplatz in Deutsch Wusterhausen. Da trug man auch kurzerhand mal schnell die Bank unter einen Baum. Aber wer so ein echter Biker ist, der lässt sich selbst von Temperaturen weit über 30 Grad nicht abhalten und kommt zum Treffen.

„Es war mal wieder an der Zeit, uns hier sehen zu lassen und Kontakte zu pflegen“, erklärte „Nachbar“, der eigentlich Carsten Kirchner heißt und dessen Club der „Black Elektor MC Anhalt“ ist. Zu siebt haben sie sich auf den Weg von Dessau zu den Dotsch Riders gemacht. Da kommt dann gleich mehreres zusammen – die Freude am Fahren und sich mit Leuten zu treffen, die dasselbe Hobby haben. Man sitzt zusammen, tauscht sich aus und hat Spaß.

Die Dotsch Riders sind gute Organisatoren

Und dass die Dotsch Riders ein Treffen organisieren können, wo die Gäste Spaß haben, nicht nur die Biker, sondern auch die ganze Familie, haben sie wieder einmal unter Beweis gestellt. Die Kleineren zogen es unter anderem vor, sich auf der Hüpfburg zu tummeln, während Papa und Mama vor den “Mopeds“, wie sie ihre Maschinen liebevoll nennen, fachsimpeln konnten. Aber auch die zwei aufblasbaren Badebecken hatten Anziehungskraft, und so mancher von den Großen hat sich mal schnell Arme und Beine nass gemacht. Fast wie ein Profi drehte der vierjährige Ben seine Runden auf dem Kinderquad und man sah ihm an, dass er Freude dabei hat. „Er hat es buchstäblich eingefordert, dass wir hierher kommen“, erzählte Oma Gundula Lamprecht. Also ist man extra vom Baden zurückgekommen, um den Wunsch zu erfüllen.

Ein Höhepunkt ist immer die gemeinsame Ausfahrt. Wer da ist und Lust hat, kommt einfach mit, und so knatterten dann rund 40 Maschinen los, um nach einer guten Stunde und ungefähr 60 zurückgelegten Kilometern durch das Dahmeland wieder da zu sein. Den Reiz einer solchen Fahrt macht für die, die sonst meist alleine unterwegs sind, die Zusammengehörigkeit aus, das Gefühl, eine große Gemeinschaft zu sein.

Wie in einer großen Familie

Kräftemessen bei „Hau den Lukas“ und ein Geschicklichkeitsspiel standen auf dem Programm und eine Mutprobe – wer wagt sich an Surströmming, eine schwedische Fischspeise, durch Säuerung konserviert? Der stark faulige Gestank konnte Hajo Wenk nicht abhalten: „Salzig, aber lecker“, ist sein Fazit.

Den Pokal für die schönste umgebaute Maschine, eine Suzuki 1400 Intruder mit Hänger, bekam Marcus Kirsch aus Schulzendorf. „Man fühlt sich hier wie in einer großen Familie, wird von den Motorradleuten gut aufgenommen, es ist ein tolles Zusammensein“, sagte Ursula Konik aus Berlin.

Von Gerlinde Irmscher

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