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Kulinarische Zeitreise

Oranienburg Kulinarische Zeitreise

Acht Lokale in Oranienburg und seiner Umgebung laden in den kommenden acht Monaten zu einer „Kulinarischen Zeitreise“ mit Speisen aus den vergangenen 800 Jahren ein. Anlass ist das Stadtjubiläum. Es gibt Ente an Pomeranzentunke ebenso wie Oranien-Burger.

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Louise-Darstellerin Vivienne Netzeband, die Inhaberin der „Alten Fleischerei“ in der Rungestraße, Jennys Dörrfeld und die Geschäftsführerin der Touristinfo am Schlossplatz, Yvonne Affeldt (v. l.)

Quelle: Heike Bergt

Oranienburg. Zu einer „Kulinarischen Zeitreise durch die Jahrhunderte“ laden ab sofort acht gastronomische Einrichtungen aus Oranienburg und dem Umland ein. Eine Idee des Tourismusvereins. „Wir wollten uns mit drei Dingen an den Jubiläumsfeierlichkeiten zu 800 Jahren Oranienburg beteiligen“, erinnert Tourismusvereinsgeschäftsführerin Yvonne Affeldt: Mit einem Wagen beim großen Festumzug, den Gedenkmedaillen zu 800 Jahren Oranienburg und einer kulinarischen Meile.“

Den Festwagen kann der Tourismusverein als sehr gelungen abhaken. Auch mit dem Verkauf der Sondermedaillen ist Yvonne Affeldt zufrieden: „Die silbernen sind fast vergriffen, von denen aus einer Kupfer-Nickel-Legierung haben wir noch einen Vorrat.“ Und da Punkt drei noch offen war und man das ganz Pulver nicht auf einmal in der Festwoche verschießen wollte, nun also die Einladung zur „Kulinarischen Zeitreise“ durch acht Jahrhunderte.

Grundlage ist ein Kochbuch mit weit mehr als 100 Rezepten aus den vergangenen Jahrhunderten, das einst zum Oranierjahr 1999 entstanden war. Die Gastwirte suchten sich ein Gericht ihrer Wahl aus und kochen es zeitgemäß. Bei Jennys Dörrfeld in der „Alten Fleischerei“ gibt es nun Kaninchenkeule in brauner Specksoße, Kartoffeln und Rotkohl. Das habe sie sich aus dem Rezeptbuch ausgesucht und „außerdem esse sich es selbst gern“, begründet die Inhaberin ihre Entscheidung. Noch hätten nicht allzu viele Gäste danach gefragt, „aber das ist ja auch eher ein Essen für kühlere Tage ab Herbst.“

In jedem der acht Gasthäuser liegt ein Flyer aus. Darin sind diese vorgestellt und auch die Gaumenfreuden, zu denen sie einladen. Und wer sich in ihrem Haus gelabt hat, bekommt einen Stempel. Wer acht zusammen hat, kann es sich damit im Gasthaus seiner Wahl das neunte Mal kostenlos munden lassen. Die Aktion startete im Juni und geht acht Monate bis Ende Januar kommenden Jahres.

Das „Waldhaus am Lehnitzsee“ lädt ebenso ein wie das „Forsthaus Sommerswalde“, die „Havelbaude“ und der „Briesekrug“. „Es soll auch zu einer Rundreise animieren und dazu, Neues kennen zu lernen“, so Vivienne Netzeband, die die Gastronomen für die Aktion angesprochen und gewonnen hat.

Und welchen Bezug hat der „Burger“ zur Geschichte? „Im Ackerburger im Oranienwerk wird unter anderem dem Gast erklärt, wann und wie das erste Mal Fleisch zerlegt worden ist“, so Vivienne Netzeband. Es blieb also jedem Gastronom überlassen, sein kulinarisches Extra in die Geschichte einzubetten.

Von Heike Bergt

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