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Löcher am Elfmeterpunkt

Kunstrasenplatz muss saniert werden Löcher am Elfmeterpunkt

Der Kunstrasenplatz des Oranienburger Fußballclubs Eintracht ist nicht mehr bespielbar. Neuer Belag muss her. Der kostet insgesamt 350 000 Euro. Der Verein hofft auf Geld aus einem Landesförderprogramm und, dass die Stadt den Eigenanteil übernimmt.

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Nichts mehr zu flicken: Der Kunstrasenplatz an der André-Pican-Straße ist im Eimer.

Quelle: Enrico Kugler

Oranienburg. Am Elfmeterpunkt klafft ein riesiges Loch. Und auch der Kunstrasen insgesamt ist abgewetzt und in miserablem Zustand. Der Übungsplatz für die 16 Jugendmannschaften des Oranienburger Fußballclubs Eintracht 1901 (OFC) gilt inzwischen als unbespielbar. Grund: Das „Plastik-Grün“ ist schlichtweg verschlissen und am Ende. „Man spielt wie auf einer Betonfläche. Dadurch kam es immer wieder zu Verletzungen. Und auch die Gegner waren nicht immer begeistert, hier spielen zu müssen“, so Vereinsschatzmeister Norbert Schütze. Für Training und Spiele schätzte der Vereinsvorstand den Platz zum Schluss als „gesundheitsgefährdend“ ein.

Dieser sei zwar fachgerecht gewartet und mehrfach ausgebessert worden, doch nun müsse nach 20 Jahren einfach ein neuer Belag her, heißt es in der Begründung des Antrags des Vereinsvorstandes um den 1. Vorsitzenden Jürgen Peter für einen städtischen Investitionszuschuss. Auch die Trainingsbeleuchtung soll auf LED umgestellt werden.

Ein neuer Belag für den Sportplatz schlägt mit insgesamt 350 000 Euro zu Buche. Doch woher diese Summe nehmen? Eine Riesenchance eröffnet dem Verein das seit Ende 2015 greifende Kommunale Infrastrukturprogramm 2016 bis 2919 (KIP). Danach sind 75 Prozent der Summe förderfähig, 25 Prozent muss der Verein als Eigenanteil tragen (87 500 Euro). Über den Landessportbund hat der OFC einen Förderantrag gestellt, ist in die Prioritätenlisten aufgenommen. Das Land hat bereits eine finanzielle Zusage über 262 500 Euro signalisiert und würde den Platz als Modelmaßnahme in diesem Jahr finanzieren. Bleibt, den Eigenanteil aufzutreiben.

Der Fußballverein hat deshalb einen Antrag an die Stadtverordneten gestellt, die Summe von 87 500 Euro zu übernehmen. Der Hauptausschuss befasst sich auf seiner Sitzung am kommenden Montag, 4. Juli, ab 17 Uhr im Konferenzraum des Schlosses mit diesem Thema.

Zudem hat der Verein einen Spendenantrag an die MBS gestellt.

Derzeit ist kein Spielbetrieb, sondern Sommerpause. Der OFC-Vorstand hofft auf Zustimmung. Bis zur Vorentscheidung am Montag wolle man sich bedeckt halten.

Aber die Sache drängt, denn eine Sperrung des Platzes hätte zur Folge, dass rund 240 Kinder und Jugendlichen nicht mehr trainieren können und der Wettkampfbetrieb in Gefahr gerät, so der Vorstand.

Nicht nur das Loch am Elfmeterpunkt muss weg.

Von Heike Bergt

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