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Musik hören, Freunde treffen

Ludwigsfelde Musik hören, Freunde treffen

Beim 16. Ludwigsfelder Kneipenfest spielten Bands in fünf Lokalitäten

der Stadt und begeisterten das Publikum. Das konnte wählen zwischen Twist, Party-Hits und beliebten Oldies.

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„Die Leo Cober Band“, das sind Alexa und Leo. Das Duo mit großer Stimmkraft trat in „Zur Kegelbahn“ auf.

Ludwigfelde. Es war ein lauer Aprilabend. Genau richtig für das 16. Ludwigsfelder Kneipenfest am Sonnabend. Viele Besucher hatten sich zu Fuß auf den Weg gemacht, um in den fünf Kneipen der Stadt die Musiker live zu erleben. „Auf den Shuttlebus verzichten wir und tun lieber etwas für unsere Fitness“, sagte ein jungens Paar, das ins „Charlotto“ unterwegs war.

Dort verwöhnte die Band „Tor 11“ mit Deutschrock und Oldies. Die drei gestandenen Musiker vermittelten das Gefühl, nie erwachsen werden zu wollen. „Einfach wunderbar“, schwärmten Konzertbesucher, die beschlossen hatten, gegen ihre Tradition ihre Kneipend-Tour im „Charlotto“ zu beginnen und nicht zu beenden. Mit dabei Mirko Westphal, der sich seine Stadt ohne das beliebte Kneipenfest nicht vorzustellen kann.

Sehr beliebte Veranstaltung

Peter Knitter, Wirt und Chef der Gaststätte „Zur Kegelbahn“ nimmt seit dem ersten Kneipenfest an der beliebten Veranstaltung teil. „Es ist immer wieder eine neue Erfahrung, und für die Ludwigsfelder angenehm“, sagte er und blickte auf das Duo „Leo Cober Band“, die im Restaurant mit ihrer Auslese großer Hits für gute Stimmung sorgten.

Unter den Besuchern war dort Uta Schilk aus Thyrow mit ihren Freunden. Für sie war es das erste Kneipenfest. Stefan Schmidt und Jörg Kuhlmey stießen an. „Für 12 Euro fünf Bands, wo gibt es sonst so etwas? Und man trifft Leute, die man zehn Jahre nicht gesehen hat“, sagte Jörg Kuhley.

Musik tönte auch von der anderen Seite der Potsdamer Straße. Im „Preußengrill“ spielten „Dobby und Friends“ Pop-Songs und Party-Hits. Dort fielen Freunde von Edi wegen ihrer T-Shirts mit dem gleichnamigen Aufdruck auf und wegen einer Sprachmelodie, die sie als Nicht-Ludwigsfelder auswies. Bei Edgar Meyer, dem Mann in ihrer Mitte, war zu lesen: „Icke bin Edi.“

Der 67-Jährige lüftete das Geheimnis. Er habe 20 Jahre lang bei Mercedes in Mannheim gearbeitet und jene, mit dem T-Shirt „Freunde von Edi“, sind ehemalige Arbeitskollegen und Freunde von ihm. „Wir verbinden unseren Besuch bei Edi selbstverständlich immer mit dem Kneipenfest“, sagte Frank Alter.

die „Flying Rockets“

die „Flying Rockets“

Quelle: Gudrun Ott

Im N.V.A.-Club war mit den „Flying Rockets“ eine Twist-Party angesagt. Collin Thienert, der Vereinsvorsitzender von „Wir e.V.“ , freute sich über ein Publikum im Alter von 18 bis weit in die 70.

Vor dem Club wendete Grillmeister Sascha Jacobi saftige Steaks. Diese waren nach einem geheimen Marinaden-Rezept von Lars Eichhorn eingelegt worden. Ferry und Christin Schümann waren nur zum Essen vorbeigekommen. „Wir haben zwei kleine Kinder und wenn die mal groß sind, machen wir wieder mit beim Kneipenfest“, sagten die jungen Eltern. „Das Kneipenfest gibt es dann nicht mehr“, orakelte Sascha Jacobi. Es gäbe dann zu wenige Kneipen, die noch mitmachten.

Von Gudrun Ott

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