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Musik in „Scheune 29“

Zehnte Bluesnacht in Kremmen Musik in „Scheune 29“

Mit Pizza und Posaunen: Neun Bands gaben sich am Sonnabendabend bei der mittlerweile zehnten Bluesnacht in Kremmen ein Stelldichein. Und jede Menge Gäste.

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Die Swingin’ Devils entführen in die 30er-Jahre.

Quelle: Fritz Hermann Köser

Kremmen. Nach Feierabend ist Joris Hering regelmäßig genervt. Stört ihn doch immer wieder Telefongeklingel. Das Ärgernis hat er in einem Song verewigt, auch sonst bringt der Musiker gerne deutsche Texte zum erdigen Bluesrock seiner „Joris Hering Blues Band“ aus Berlin. Themen: Fast alles, von der streunenden Katze bis zur zerbrochenen Liebe. Das Trio trat am Sonnabend in der „Scheune 29“ in Kremmen auf.

Neun Bands spielten anlässlich der sehr gut besuchten zehnten Bluesnacht im Scheunenviertel. Joris Hering war schon öfters dabei, und das immer gerne. So trifft man endlich auch mal viele andere Musiker aus der Blues-Szene, sagt er. Etwa Leute wie Pete Gavin mit seiner markanten Baskenmütze, der in der Bauernscheune seine Gitarre leise wimmern oder laut röhren lässt.

Gedämpftere Klänge waren aus der Spargelscheune zu vernehmen, eine Premiere für den Spargelhof Kremmen. „Das soll jetzt Tradition werden“, so Geschäftsführer Malte Voigts. Heizstrahler sorgen für Wärme, Kerzenleuchter für Atmosphäre. Derweil heizen die Swingin’ Devils aus Berlin und, unweit der Bühne, ein Pizzaofen dem Publikum gleich doppelt ein.

„Wir haben nicht geprobt“, sagt der in Schwante lebende Bandleader Jörg Engelhard. Lediglich beim Soundcheck hatten die Musiker ihre Einsätze für die jeweiligen Titel diskutiert. Mit gediegenem Swing-Blues von Benny Goodman oder Duke Ellington entführen sie in die zumindest in musikalischer Hinsicht glamouröse Ära der 1930er und 1940er. Jörg Engelhard spricht von einfachen Melodien, die reichlich Raum für Interpretationen lassen. Und schon erklingt der warme Sound von Klarinette, Saxofon, Posaune, Trompete und Kontrabass, begleitet von Schlagzeug und, gelegentlich, der Stimme von Sängerin Jenny Caron. Jörg Engelhard: „Wir wollen den Saal zum Kochen bringen.“

Von Fritz Hermann Köser

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